Medizin, Pharmazie, Baustoffe, Chemie, Kunststoff, Elektronik oder Nahrung – jede Branche kann von der Automatisierung profitieren, da ist sich die erler gmbh sicher. Der Komplettanbieter aus dem schwäbischen Dormettingen entwickelt für jedes Projekt die individuell passende Produktionsanlage oder auch Softwarelösung. Ziel des familiengeführten Unternehmens ist es, die jeweilige Aufgabenstellung zu fairen Konditionen maßgeschneidert zu realisieren. Dabei greift erler mittlerweile auf 24 Jahre Erfahrung zurück.

„Wer fleißig ist, kann den Erfolg nicht verhindern.“ Wer das gesagt hat? Alois Erler, der Gründer der erler gmbh. Daraus hat er den Unternehmensleitsatz entwickelt: „Taten produzieren Erfolge“, an den sich das Unternehmen bis heute hält. Inzwischen führen die Söhne Jochen und Holger Erler sowie deren Schwager Michael Müller die Geschäfte. Ob Maschinen, Roboter, Fabrikautomation, Verfahrens- oder Prozesstechnik – das schwäbische Familienunternehmen zählt zu den Experten in der Automatisierung, und das branchenübergreifend. Mit inzwischen 45 Mitarbeitern bietet das Unternehmen Komplettlösungen – von der Steuerungssoftware und Steuerungstechnik, dem Schaltschrankbau, der Anlagenverkabelung bis zu Maschinen und deren Inbetriebnahme. Dazu kommen die Dokumentation sowie ein umfassender Support und Service. 

 

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Glaube an den Erfolg

Am 1. Januar 1995 gründet Alois Erler im schwäbischen Dormettingen das „Alois Erler, Ingenieurbüro für SPS-Technik“. Wie so viele erfolgreiche Firmen fing auch er ganz klein an – zwar nicht in der Garage, aber dafür in den Räumen seines Eigenheims. Seine Vision: Wir automatisieren die Region. Er glaubt dabei stets an den eigenen Erfolg. Der Mut, sich selbstständig zu machen, wird schon bald belohnt, denn es herrscht starke Nachfrage nach SPS-Programmierung. Die ersten Aufträge beschränken sich noch auf reine Software- und Inbetriebnahme-Dienstleistungen. Bald zieht er in größere angemietete Räume und erweitert sein Leistungsspektrum: Zur Steuerung Simatic S5+S7 folgen unter anderem SCADA- und Visualisierungssysteme. Der erste Auftrag mit einer Größe von über 100.000 DM lässt nicht lange auf sich warten. Zum Portfolio gehören bald auch Roboter- und Antriebssysteme sowie PC-Softwareentwicklungen. 1999 wandelt Alois Erler sein Unternehmen in die „erler gmbh, Dienstleistungen für SPS- und Robotertechnik“ um. Zu dieser Zeit beschäftigt er bereits zehn Mitarbeiter. Seine Kunden profitieren nun auch von Schaltschrankbau sowie Maschinen- und Anlageninstallationen. Das noch junge Unternehmen entwickelt sich zum Komplettanbieter in der Steuerungstechnik. 

Die Geschäfte laufen gut und die Firma wächst – bis zur Wirtschaftskrise Anfang der 2000er Jahre. „Wir wurden hart getroffen“, erinnert sich der Firmengründer. „Und natürlich habe ich mich damals gefragt, warum ich mich eigentlich selbstständig gemacht habe.“ Doch erler kommt durch diese schwere Zeit, ohne Personal entlassen zu müssen. Während der Finanz-Krise in den Jahren 2008/09 handelt das Unternehmen proaktiv und stellt neue Mitarbeiter ein. Die richtige Entscheidung, denn nach der Krise kann das Unternehmen voll durchstarten. Ein weiterer kluger Schachzug ist die Investition in die interne Standardisierung. 2011 holt die Firma den ersten Auftrag in Millionenhöhe.

Vom Kleinbetrieb bis zum Konzern

Seit 2014 unterstützt Jochen Erler seinen Vater Alois in der Geschäftsführung, 2016 kommt auch Holger Erler dazu. Während sich der Firmengründer in den Ruhestand verabschiedet, steigt 2018 Michael Müller, der Schwager der Brüder, in die Geschäftsführung ein. 

„Wir unterstützen unsere Kunden vom Kleinbetrieb ohne Automatisierungserfahrung bis hin zu großen Konzernen aus der Medizin-, Chemie- oder Pharmatechnik mit klar definierten Konzepten“, sagt Jochen Erler. „Dazu zählen Endverbraucher in Süddeutschland genauso wie weltweit tätige Erstausrüster.“ Zu den herausragenden Maschinen gehören zum Beispiel Roboteranlagen zur Maschinenbestückung und -entnahme sowie für die Montage- und Prüfautomation, flexible Zellen für ein feinfühliges Greifen oder die High-Speed-Montage, verschiedene Sonderlösungen, Reaktoren- und Mischanlagen für die Verfahrenstechnik sowie Versorgungs- und Infrastrukturanlagen für die Chemietechnik. „Wir übernehmen aber auch das Retrofit und Support von Maschinen, die nicht aus unserem Haus kommen“, berichtet Holger Erler. 

Das Unternehmen hat verschiedene Projekte mit intelligenten Transportsystemen umgesetzt. So konnten die Experten unter anderem Erfahrung mit dem Beckhoff XTS System sammeln, dem B&R ACOPOStrak und SuperTrak. Bei den intelligenten Transportsystemen handelt es sich um kompakte und hochdynamische Maschinenkonzepte, bei denen sich Werkstückträger (Mover oder Shuttle) flexibel und schnell positionieren lassen. „Wir beherrschen unterschiedliche Steuerungen und Robotersysteme. Damit können wir für jede Anwendung die optimale Lösung als Komplettpaket anbieten“, beschreibt Michael Müller. 

Mit Erfolg am Markt

Was erler besser macht als der Wettbewerb? Dazu gehört die niedrige Fluktuation – so pflegen Mitarbeiter sehr lange Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Und genau darum kümmert sich das Unternehmen: „Durch Standardisierung können wir zum Beispiel flexibel auf verschiedene Anforderungen und Branchen reagieren“, so Holger Erler. „Zudem integrieren wir unsere Kunden in das Projektteam. Sie können mit ihren Wünschen und Anregungen während der Projektphase Einfluss nehmen.“ Durch die Erfahrungen in den unterschiedlichen Branchen und Technologien wurde die erler gmbh zu Experten in ihren Geschäftsfeldern Maschinentechnik, Verfahrenstechnik und Fabrikautomation 4.0. Damit lösen sie auch die Herausforderungen der Zukunft. „Wir wollen unser Know-how als Automatisierungsspezialist weiter ausbauen und in neuen Branchen langfristige Kundenbeziehung aufbauen“, sagt Michael Müller.

Bereit für die Zukunft

„Ebenso werden wir natürlich bestehende Kontakte pflegen und unsere Partner mit neuen zukunftsweisenden Lösungen, Optimierungen und Konzepten umfassend beraten.“ Die Netzwerke baut erler immer weiter aus, ebenso die Standardisierung. Roboterzellen werden unabhängig vom Hersteller auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten. Ein Trend ist die Fabrikation 4.0: „Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Produktionen zu digitalisieren“, sagt Jochen Erler. „Dazu sollen Qualitäts-, Prozess- oder Energiedaten auf übergeordneten Systemen gesammelt und analysiert werden.“ Umgesetzt wird dies sowohl in der Maschinen- als auch in der Verfahrenstechnik.

Eines seit der Gründung vor 24 Jahren nicht geändert: „Taten produzieren Erfolge“.

 

Quelle: a1kommunikation Schweizer GmbH

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