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Gartenmöbel: Ist massives Teakholz empfehlenswert?

Was gibt es in der warmen Jahreszeit Schöneres, als draußen im Garten oder auf dem Balkon zu entspannen? Dazu gehören natürlich bequeme Garten- und Terrassenmöbel, die nicht nur schön aussehen, sondern vor allem qualitativ etwas hergeben. Natürliche Materialien liegen derzeit voll im Trend.

Rattanmöbel sind ein Klassiker, aber auch das robuste Teakholz findet großen Anklang. Letzteres liegt jedoch in der oberen Preisklasse und viele Käufer und Käuferinnen fragen sich daher, ob sich die Investition wirklich lohnt. Wir erklären, warum das Tropenholz eine gute Wahl für alle ist, die Wert auf hochwertige Gartenmöbel legen.

Charakteristika von Teakholz

Bei Teak handelt es sich um ein subtropisches Hartholz, das ursprünglich in Süd- und Südostasien wächst. Inzwischen wird es im gesamten südasiatischen Raum angepflanzt, in Lateinamerika sowie vereinzelt sogar an der Elfenbeinküste und Tansania in Afrika. Der Teakbaum eignet sich hervorragend für nachhaltigen Plantagenbau, der die Forstwirtschaft sinnvoll mit dem Ackerbau kombiniert.

Teak unterscheidet sich von anderen Holzarten vor allem durch seinen ausgesprochen hohen Ölgehalt. Zugleich weist es eine hohe Dichte auf, weshalb kaum Wasser eindringen kann. Hinzu kommt, dass das Holz schwer entflammbar und selbstpflegend ist. Eine weitere positive Eigenschaft ist seine Resistenz gegen Schädlinge wie Insekten oder Pilze sowie Krankheiten. Mit anderen Worten, Teak ist unschlagbar robust und wetterbeständig. Es ist mit der Dauerhaftigkeitsklasse 1 ausgezeichnet, was bedeutet, dass Produkte aus erstklassigem Teakholz mindestens 25 Jahre halten.

Das macht es zum idealen Material für Bodenbeläge sowie Möbel für Garten und Freizeit. Mit gutem Grund führen Händler, wie etwa www.wohnpalast.de/gartenmoebel/, eine große Auswahl an Teakmöbeln. Ihre hohe Beständigkeit und Resistenz rechtfertigen den hohen Preis, der sich zweifelsfrei auszahlt. Denn eine Essgruppe aus einer anderen Holzart hält trotz intensiver Pflege nur wenige Jahre, bevor sie ersetzt werden muss. Langfristig betrachtet sind Gartenmöbel aus Teak daher günstiger, da es sich in der Regel um eine einmalige Anschaffung handelt.

Was gilt es beim Kauf von Gartenmöbeln aus Teak zu beachten?

Teakholz wird nach seiner Qualität in die Klassen A, B und C eingeteilt. Bei der Güteklasse A handelt es sich um das Zentrum des Stammes, das qualitativ am hochwertigsten ist, da sich dort das Öl des Baumes konzentriert. Das Holz darum herum weist bereits weniger positive Eigenschaften auf, es zählt zur Klasse C, dem äußersten Teil des Baumstammes meist junger Bäume, deshalb ist die Klasse C eher ungeeignet für Gartenmöbel. Viele Händler schummeln allerdings bei den Angaben zur Qualität des verwendeten Teakholzes. Um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte daher folgendes beachtet werden:

  • Hochwertiges Teakholz weist eine homogene Maserung auf und einen gleichmäßig rotbraunen bis goldigen Farbton. Da es schwarze Schafe gibt, die die Möbel einfärben, mit dem Fingernagel daran kratzen und sicherstellen, dass darunter keine hellere Farbe zum Vorschein kommt.
  • Verkäufer bitten, zu erklären, was Klassifizierung A bedeutet. Wer sich um gute Qualität seiner angebotenen Ware bemüht, kennt die Unterschiede.
  • Nach dem Alter des Holzes fragen. Teakholz entwickelt seine wertvollen Eigenschaften erst nach dreißig Jahren Wachstum.
  • Auf die Art der Verbindung der einzelnen Teile achten. Ideal sind Leim und Dübel, da Schrauben das Holz schädigen können und zudem mit der Zeit anfangen zu rosten.
  • Nur Produkte mit dem FSC-Siegel kaufen! Es stellt ökologische Nachhaltigkeit sowie legale Abholzung sicher.

Die richtige Pflege von Teakmöbeln

Wer eine Gartenbank oder ein ganzes Gartenmöbel-Set kauft, will natürlich lange Freude daran haben. Teakholz kann durchaus unbehandelt bleiben. In dem Fall nimmt es mit der Zeit die berühmte silbergraue Patina an, die den Möbeln den angesagten Vintage-Look verleiht. Manche ziehen es jedoch vor, dass die Möbelstücke ihre ursprüngliche Farbe beibehalten. Dazu ist es notwendig, sie einzuölen. Detaillierte Anleitungen zur Pflege von Teakholz finden sich haufenweise im Internet oder in Fachzeitschriften wie etwa „Mein schöner Garten“.

Bei Möbeln, die ganzjährig im Freien genutzt werden, ist eine regelmäßige Reinigung unerlässlich. Unsere Nutzung hinterlässt nämlich Spuren, hinzukommen Vogelkot, Pollen und Staub. Auch hier erweist sich Teak als ungemein pflegeleicht.

Am besten ist es, eine Bürste oder einen Schwamm zu benutzen und das Mobiliar mit warmem Wasser sowie neutraler Seife zu waschen. Hochdruckreinigungsgeräte sollten vermeiden werden, da diese das Holz irreparabel beschädigen. Diese wirklich einfachen Pflegehinweise garantieren jahrelange Freude an den guten Möbelstücken.

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