Hamburg – Einer neuen Umfrage zufolge, die Rocket Fuel, ein führender Anbieter einer Predictive Marketing Platform, veröffentlicht hat, ändert über die Hälfte (55%) der Online-Shopper ihre Kaufgewohnheiten mindestens einmal pro Woche. Diese Tatsache stellt Marken, die online werben, vor eine große Herausforderung: Sie agieren ohnehin in einem Markt, in dem ihre Zielgruppe fragmentiert und die Aufmerksamkeit der Verbraucher gering ist.

Werbetreibende müssen nun einen Weg finden, um Nutzer in den verschiedenen Phasen des Kaufprozesses anzusprechen und herauszufinden, ob sich diese gerade in Kauflaune befinden oder nicht, denn: Zwei von drei (64 %) Online-Shoppern geben zu verstehen: „Wie ich auf eine Anzeige oder Werbung reagiere, hängt von meiner momentanen Laune ab.” Werbetreibende benötigen daher die richtige Technologie, um dies herauszufinden und immense Mengen an Daten auszuwerten und nutzen zu können. Andernfalls laufen sie Gefahr, Käufer durch irrelevante und irritierende Anzeigen zu frustrieren und dabei ihre einzige Chance auf eine gezielte Ansprache ungenutzt zu lassen.

Quelle: schoesslers GmbH

Volker Ballueder, VP Client Success, International und Acting Managing Director D-A-CH bei Rocket Fuel, erklärt: „Aus dieser Studie geht hervor, dass das enorme Wachstum des Internets sowie die zahlreichen Kanäle und Endgeräte vieles verändert: Für Werbetreibende wird Onlinehandel sowie eine gezielte Ansprache der richtigen Verbraucher tendenziell erschwert. Wenn Käufer ihre Kaufgewohnheiten einmal wöchentlich ändern, benötigen Marken nun eine Lösung, die sie dabei unterstützen kann, einzelne Nutzer zum optimalen Zeitpunkt mit dem richtigen Inhalt anzusprechen. Und weil Händler im Laufe der Zeit eine riesige Menge an Daten sammeln, müssen sie auf künstliche Intelligenz basierende, vorhersagende Technologien vertrauen können, um diese auch effektiv nutzen zu können.“

Es wird für Marketingverantwortliche zunehmend schwieriger, dass Nutzerverhalten mit herkömmlichen Methoden zur Segmentierung vorherzusagen. Heute geben viele Verbraucher an, dass ihre Einkäufe widerspiegeln, wer sie sind. Daher müssen Marketingverantwortliche und Händler die Nutzer als Individuen sehen und behandeln und nicht mithilfe veralteter Methoden pauschal bestimmten Gruppen zuordnen. Künstliche Intelligenz spielt eine Schlüsselrolle bei der Überwachung einer riesigen Menge von Datenpunkten, um herauszufinden, wie und wann Nutzer einkaufen. Dann können diese Nutzer mit personalisierter Werbung zum geeigneten Moment gezielt angesprochen werden. Dabei geht es weniger um die Ansprache eines beschränkten Segments, sondern vielmehr um die gezielte Ansprache von Einzelpersonen. Es geht weniger um das Endgerät an sich, als vielmehr um den Moment seiner Nutzung. Und es geht weniger um ein programmatisches, sondern viel eher um ein vorhersagendes Vorgehen.

Durch die Nutzung sämtlicher Vorteile von künstlicher Intelligenz können Marken jeden Teil ihres Marketing-Mixes optimieren, um nahtlose, stets offene und aktuelle Erfahrungen zu schaffen, die von den Nutzern geschätzt werden. Zudem ermöglicht die Anwendung künstlicher Intelligenz Marken, Verbraucherverhalten nicht nur verstehen, sondern auch voraussagen zu können. Hochentwickelte Algorithmen zeigen präzise an, wo sie sich im Kaufprozess befinden und welche Werbebotschaften zu einer Kaufentscheidung beitragen würden. Handelsmarken gelingt es so, kaufbereiten Nutzern den richtigen Inhalt zur Verfügung stellen, die Conversion zu steigern und im Wettbewerb die Nase vorn zu haben.

Quelle: schoesslers GmbH

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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