Die meisten Senioren möchten so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung leben. Dies liegt zum einen daran, dass die eigene Wohnung einfach die gewohnte und vertraute Umgebung darstellt, die viele nicht ohne Not aufgeben wollen. Auch die Nähe zu wichtigen sozialen Kontakten mit Nachbarn, Freunden oder auch einfach nur die Geschäfte in der Umgebung der eigenen vier Wände sind ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität. Vor allem wünschen sich aber auch fast alle Senioren, selbstbestimmt und in Würde zu wohnen, solange dies irgend möglich ist. Einen Wechsel in ein Pflegeheim vermeiden deswegen fast alle Menschen so lange wie möglich. Neben dem klassischen Altersheim existieren jedoch noch weitere Alternativen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Dies gilt besonders für das gemeinschaftliche Wohnen im Alter, das auch gerne als Senioren-WG bezeichnet wird. Bei diesem Modell ziehen mehrere ältere Menschen in eine Wohnung zusammen, um gemeinsam in einer familienähnlichen Gemeinschaft zu wohnen. Die Mitbewohner müssen dabei nicht immer nur Rentner sein, auch ein Zusammenwohnen von jüngeren Familien mit Senioren kann durchaus für alle Beteiligten nützlich und bereichernd sein.Eine weitere beliebte Lösung ist betreutes Wohnen. Hier können Senioren weiterhin selbstbestimmt in einer eigenen Wohnung leben, während sie trotzdem auf Hilfe bei schweren körperlichen Arbeiten oder auch Pflegeleistungen zurückgreifen können. Betreutes Wohnen ist für viele Menschen attraktiv, die zwar in bestimmten Situationen Hilfe benötigen, aber dennoch viele Tätigkeiten noch selbst ausführen können und wollen. So kann man lieb gewonnene Möbel und andere Dinge weiter behalten und überdies ist das betreute Wohnen in der Regel auch wesentlich kostengünstiger als ein Altenheimplatz. Betreutes Wohnen ist deswegen eine beliebte Alternative zum Pflegeheim.

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.

Kommentare

  1. WG ab 50
    7. Juli 2011 um 17:39 Uhr

    Der Begriff Senioren-WG ist eigentlich nur zutreffend für professionell-betreute Wohngemeinschaften. Für selbstständige WGs für Leute der Generation 50plus ist eher der Begriff Plus-WG zutreffend.

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