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US-Computerhersteller Dell verdient weniger

Round Rock. Der US-Computerkonzern Dell hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2009/2010 trotz höherer Erlöse weniger verdient und die Marktbeobachter enttäuscht. In den drei Monaten per 29. Januar kletterten die Umsätze angetrieben von Wachstum in allen Geschäftssegmenten um 11 Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar (11 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Round Rock (US-Bundesstaat Texas) mitteilte. Das Nettoergebnis sei trotz der besseren Verkäufe und Erlöse aber um 4,8 Prozent auf 334 Millionen Dollar zurückgegangen. Verantwortlich dafür seien höhere Komponentenkosten und geringere PC-Verkaufspreise gewesen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2010/2011 zeigte sich Dell vorsichtig optimistisch. Die Gewinnmarge werde sich wieder erholen, kündigte der Konzern an. Zudem verspüre das Unternehmen ein anziehendes Geschäft. Firmen würden damit beginnen, wieder in IT zu investieren, sagte Vorstandschef Michael Dell. In den vergangenen Wochen hatten Marktbeobachter Befürchtungen geäußert, dass Dell zunehmend Marktanteile im PC-Markt an den Wettbewerber Hewlett-Packard (HP) verlieren könnte. Der Konzern aus Palo Alto (US-Bundesstaat Kalifornien) hatte am Mittwoch starke Zahlen für das erste Quartal vorgelegt und dabei auch seine Jahresprognose angehoben.

Im direkten Vergleich zu HP zeigt sich in den drei Monaten das schwächere Geschäft bei Dell. Die Desktop-Umsätze von Dell sanken um 3 Prozent, während sie bei HP um 16 Prozent gestiegen waren. Im Bereich Mobility, der das Notebook-Geschäft umfasst, erzielte das Unternehmen aus Round Rock ein Erlösplus von 16 Prozent. HP hatte bei Notebooks einen Anstieg um 25 Prozent vermeldet.

ddp.djn/rab/mwo

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