Die meisten Menschen tendieren zu der Verpackung aus Papier statt aus Plastik, denn Papier hat den Vorteil, dass es recycelt und kompostiert werden kann. Daher auch die umweltfreundlichere Alternative. Man sollte abwägen, welche Verpackung insgesamt die wenigsten schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt hat, angefangen bei den Rohmaterialien über die Schiffsemissionen bis zu Giftigkeit und Müll. Allerdings haben Konsumenten oft nicht alle nötigen Informationen, um diese richtig abzuwägen zwischen Plastik und Papier. Aber beachtet werden sollte etwa, ob Papier oder Plastik bereits recycelt sind und ob es wiederverwertet werden kann. Gar nichts zu verpacken ist allerdings auch keine Lösung. Denn dann könnte das Produkt zerstört werden. Auf der Seite von derkarton.net finde Sie eine Vielfalt an verschiedenen Kartonagen, die Ihren Wünschen entsprechen und jedes Gut mit verschickt werden kann.

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Ein Vorteil, welcher für das Papier spricht ist, dass das Recycling von Altpapier bei der Herstellung von neuen Kartonagen, Papier und anderen Verpackungsmaterial eine große Rolle spielt und hat bei der Vollpappe eine lange Tradition. So werden Verpackungen aus Vollpappe heute zu fast 100% aus Altpapier hergestellt, welches aus den Haushalten, Fabriken, Verwaltungen und so weiter gesammelt wird. So durchlaufen die Kartonagen einen geschlossenen Materialkreislauf und können der Wiederverwertung zugeführt werden. Weiterhin trägt das Recyclingsystem dazu bei, dass das Grundwasser deutlich entlastet wird. Vor Einführung des Systems wurde sämtlicher Müll einfach auf Deponien gelagert, sodass schädliche Stoffe sich ablagern konnten und so das Grundwasser gefährdet haben.

Neben dem Recycling von Altpapier und anderem Müll spielt auch das eingeführte Pfandflaschensystem zu einer Nachhaltigeren Welt bei und ermöglicht bei Glasflaschen deren vollständige Wiederverwendung, nachdem sie gereinigt und neu etikettiert wurden. Grundsätzlich ist neben der Wiederverwertung und -verwendung durch die Verbrennung oder Vergasung von Abfallstoffen auch die Energiegewinnung möglich und spart dabei große Mengen an Öl und Gas ein.

Recycling bringt allerdings nicht nur Vorteile, sondern hat auch ein paar Nachteile, die nicht in Vergessenheit geraten sollten. Zum einen benötigen viele unterschiedliche Tonnen Platz und müssen folglich in kürzeren Abständen abgeholt werden. Dabei entstehen Autoabgase, die die Umwelt belasten. Ein weiterer Nachteil ist, dass bei der Aufbereitung von Kunststoffen ist die ursprüngliche Qualität nicht mehr erreichbar, zumindest nicht ohne völlig unangemessenen Aufwand von Technik und Ressourcen.
Grundsätzlich ist das deutsche Müllsystem ist so komplex und kompliziert, sodass die Menschen schuldlos ständig Fehler bei der Mülltrennung machen. So ist nicht eindeutig erkennbar, ob z. B. die Pizzaverpackung in den Gelben Sack oder die Altpapiertonne gehört, Taschentücher in den Haus- oder Biomüll.

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