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Tiefkühlkost mit Umsicht behandeln

Ein Unternehmer trägt sowohl für die Lagerung als auch den Transport von Tiefkühlkost eine große Verantwortung. Besondere Anforderungen in Bezug auf die Hygiene und Einhaltung der Kühlkette sind zu erfüllen. Für die Logistik stellt sowohl der Spezialtransport von leicht verderblichem Gemüse und Obst als auch von Fleisch-, Wurst- sowie Tiefkühlwaren eine Herausforderung dar. Endverbraucher achten immer mehr auf Hygienemängel und Verletzungen der Kühlkette. Zudem müssen Unternehmen strenge, gesetzliche Forderungen, festgeschrieben beispielsweise in der Lebensmittelverordnung, berücksichtigen.

Datenlogger für die intensive Temperaturüberwachung

In der Regel müssen Kühltransporter bei einer temperaturgerechten Aufbewahrung – je nach Produkten – zwischen -18° und +25° Celsius aufweisen. Hilfreich sind innovative Datenlogger für die Temperaturüberwachung. Gleich, ob es sich um die Aufbewahrung von Waren in Lager- und Kühlhäusern oder den Transport handelt: Temperaturlogger bieten Unternehmern Sicherheit, dass umgebende Bedingungen keinerlei schädlichen Einfluss auf Waren nehmen können. Die Geräte speichern Zeitwerte sowie Verläufe. Später besteht die Möglichkeit, diese an einem PC oder anderen mobilen Endgerät auszuwerten. So kann zu 100 Prozent nachvollzogen werden, ob die nötigen Voraussetzungen während der Lagerung oder dem Transport vorlagen. Darüber hinaus kann der Datenlogger eine Benachrichtigung anzeigen, falls Über- oder Unterschreitungen des festgelegten Spielraums vorliegen. So können Betriebe umgehend eingreifen und somit Produktschäden im Vorhinein vermeiden.

Wie viel tiefgekühlte Lebensmittel essen wir Deutschen?

Die Beliebtheit an Tiefkühlprodukten nimmt in Deutschland stetig zu. Das Deutsche Tiefkühlinstitut hat einige Zahlen über den Pro-Kopf-Verbrauch über einen Zeitraum von knapp 60 Jahren bekannt gegeben. 46,5 Kilogramm tiefgekühlte Lebensmittel verzehrte im Durchschnitt jeder Bundesbürger im Jahr 2018. Zum Vergleich: 1960 handelte es sich um 0,8 Kilogramm. Die Tiefkühlindustrie gehört mit einem Umsatzanteil von zwölf Prozent zu den größten Teilbranchen der Lebensmittelindustrie. Die Verzehrer gehen davon aus, dass sorgfältig mit den Produkten umgegangen wird, was generell auch geschieht. Aber auch Verbraucher sollten über die Handhabung von Tiefkühlprodukten Bescheid wissen.

Vom Supermarkt nach Hause

Der Hinweis: „Nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“ oder ähnliches muss auf einem Tiefkühlprodukt angebracht sein. Hierbei geht es um die Sicherheit der Kunden, aus eigenem Interesse sollte man sich daran halten. Werden tiefgefrorene Waren Plusgraden ausgesetzt, besteht die Möglichkeit einer Keimbildung. Infolge verderben Lebensmittel deutlich schneller. Wer es nicht schafft, sein Tiefgefrorenes ohne Aufzutauen nach Hause zu bringen, sollte die gesamte Menge erhitzen und ggfs. wunschgemäß zubereiten. Danach lässt es sich in den meisten Fällen wieder einfrieren. Ebenso wie die Lager- und Transportnehmen sollte auch der Endkunde auf eine geschlossene Kühlkette achten. Sie garantiert ihm Haltbarkeit, Frische und Hygiene. Deshalb packt man bestenfalls Tiefkühlkost beim Einkauf zum Schluss in den Korb. Spezielle Isoliertaschen sorgen weiterhin dafür, dass die tiefgekühlte Ware auf dem Weg in die eigenen vier Wände nicht an- oder auftaut. Ein Tipp: Mehrere Tiefkühlprodukte sollten beim Transport dicht beieinander liegen. Sie bilden einen sogenannten Tiefkühlblock, der länger kalt bleibt.

Vorteile von Tiefkühlkost

Tiefkühlwaren sind ideal für die schnelle Küche. Von Obst über Gemüse bis zu Fertiggerichten lässt sich alles problemlos in größeren Mengen einkaufen und einfrieren. Je nach Bedarf nimmt man sich einfach eine gewünschte Portion aus der Gefriertruhe. Eingefrorenes Obst und Gemüse hat auch einen Vorteil gegenüber frischen Produkten: Da sie keine langen Transportwege hinter sich haben, sind sie häufig vitaminreicher.

Hält Frost Lebensmittel für immer frisch?

Durch die Kälte einer Tiefkühltruhe werden chemische Prozesse, die das Verderben von Lebensmitteln begründen, erheblich verlangsamt. Gänzlich verschont sind sie jedoch davon nicht, auch wenn Frost Lebensmittel sehr gut konserviert. Eine Faustregel lautet: Rohe Produkte bleiben gefroren länger frisch als gegarte, magere länger als fette. Zudem spielen das Bindegewebe von Fleisch und Fisch eine Rolle. Letzterer muss schneller verbraucht werden als ersteres, da dessen Bindegewebe weniger stabil ist. Danach folgt beispielsweise Geflügel, für die Nutzung von Rind und Schwein kann man sich im tiefgekühlten Zustand mehr Zeit lassen.

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