Berlin. Der Solarmodulhersteller Solon erhält zur Absicherung seines Restrukturierungsprogramms sowie zur Neustrukturierung der Konzernfinanzierung eine Staatsbürgschaft. Die Länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bund gewährten dazu eine kombinierte Ausfallbürgschaft von 146 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen am Mittwoch miteilte. Damit sei eine wichtige Voraussetzung für den baldigen Abschluss der Verhandlungen zur Neustrukturierung der Unternehmensfinanzierung gegeben.

Solon hatte 2009 einen Fehlbetrag nach Minderheiten von minus 276 Millionen Euro erzielt. Grund für den Verlust waren vor allem Wertberichtigungen auf Finanzanlagen sowie Vermögenswerte von Tochtergesellschaften sowie aus Abschreibungen auf Vorräte. Schuld war der Einbruch der Absatzpreise.

Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die Mitteilung. Gegen 13.30 Uhr gewann das bis Ende September im TecDAX gelistete Papier knapp 13 Prozent auf 6,45 Euro.

In Deutschland hat Solon Standorte in Berlin, Greifswald und Freiberg.

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