Augsburg – Neue Serviceflächen im Güterverkehrszentrum (GVZ) Region Augsburg sollen Nutzern in den Bereichen Büro, Übernachten, Tagen, Gastronomie und Einzelhandel eine hervorragende Ausgangslage im wachstumsstarken Süden Deutschlands bieten. Positive Impulse für die Entwicklung kommen aus dem GVZ selbst sowie aus der Region Augsburg bis hin zur lediglich dreißig Minuten Fahrzeit entfernten Metropole München. Die Flächen stehen zur sofortigen Bebauung bereit. Sie sind der vorletzte Mosaikstein in dem auf logistische und logistikaffine Dienstleistungen ausgerichteten Sondergebiet, das in den wenigen Jahren seiner Betriebszeit bereits einen Namen von sich machte.

Die Entwicklung des GVZ liest sich seit der Begründung im Jahr 1996 als stringente Erfolgsgeschichte: Auf die Etablierung als interkommunales und langfristig geplantes Gewerbegebiet folgten Machbarkeitsstudien, Straßenanbindungen unter anderem an die A8, Ansiedlungen von Logistikgrößen und die Einordnung durch eine Fraunhofer-Studie als Teil eines deutschen Logistik Hot-Spots. Dass das GVZ ganz nebenbei noch als nachhaltig ausgerichteter Gewerbeflächenstandort mit ebenfalls nachhaltig orientierten Investoren und Nutzern bezeichnet werden kann, ist nur das Sahnehäubchen in der Argumentationskette, die auch Fachkräfte überzeugen kann – wie an der stetigen Ansiedlungsdynamik abzulesen ist. Dabei handelt es sich nicht nur um hohe Umweltstandards, die Planer für das GVZ mit smarten Bewässerungssystemen und direkt angrenzenden Biotopen vorausgedacht und ansässige Nutzer mitunter mit Gebäudezertifizierungen umgesetzt haben. Dabei geht es auch um Aspekte einer täglichen Aufenthaltsqualität dank Erholungs- und Grünflächen, schönen Alleen und der offenen Gestaltung hin zur direkten Nachbarschaft mit den Städten Augsburg, Gersthofen und Neusäß.

Impulsgeber für ein Mehr an Service und Fläche

Augsburg gilt gemäß einer Studie von empirica als eine der sogenannten Schwarmstädte, die zunehmend junge Bevölkerungsgruppen anlockt. Hinzu kommen der Trend der Urbanisierung und die Nähe zur Metropole München, die sich in Unternehmensverlagerungen von München nach Augsburg und Arbeitspendlerverflechtungen bemerkbar macht. Im Jahr 2014 gab es nach einer Studie von bulwiengesa rund 3.000 Einpendler von München in den Wirtschaftsraum Augsburg. Das bedeutete ein Plus von 32% gegenüber dem Jahr 2005. Augsburg ist damit nicht mehr nur etwas für regionale Interessenten oder First Mover. Preissteigerungen und Flächendruck sind auch längst keine Floskel mehr, sondern Realität. Davon profitieren zunehmend auch Regionen wie der Wirtschaftsraum Augsburg. Angebote an Büro- und Serviceflächen, wie sie der Servicepark SO10 plant, können interessante Alternativen auch für überregionale Investoren und Nutzer bieten. „Im ersten Halbjahr 2016 sind weitere Unternehmen im GVZ an den Start gegangen, darunter ein Unternehmen aus München. Das Angebot an Serviceflächen ist jetzt der nächste logische Schritt, den wir bereits in der Planung so vorgesehen hatten”, so Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH. Mit der Ausschreibung von 26.000 Quadratmetern Serviceflächen soll dem Vorzeige-Logistikstandort mit insgesamt 60 Hektar Nutzfläche also das vorletzte Quantum Wachstum verliehen werden. Die Vision: Am Ende der Entwicklungslinie steht ein vollfrequentiertes Gewerbeareal mit rund 2.500 Beschäftigten, einer starken Besucherfrequenz und einem neuen Umschlagterminal für den kombinierten Verkehr. Ein bunter Mix an Nutzern mit und ohne Logistikaffinität kann hierbei von Synergien zu angesiedelten Unternehmen in einem wachstumsstarken, serviceorientierten Umfeld in idealer Lage profitieren. Die Weichen im GVZ sind aktuell für Investoren somit ganz auf Service gestellt. Die ergänzenden Flächen für den Aufbau einer Service-Infrastruktur bilden im GVZ den Auftakt für die letzten Schritte in der Vermarktung.

Quelle: GVZ Region Augsburg/Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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