Ein Schlüsseldienst ist dafür da, wenn man sich plötzlich aus seiner Wohnung aussperrt. Meist geschieht dies, wenn man es gar nicht erwartet. Aus diesem Grund sollte man immer die Rufnummer seines ausgewählten Schlüsseldienstes dabei haben. Auf diese Weise ist man immer für den Ernstfall ausgerüstet. Ein Schlüsseldienst hilft weiter und ist darüber hinaus sehr freundlich. Denn Menschen, die plötzlich keinen Zugang mehr zu ihrer eigenen Wohnung haben, stehen unter Schock. In diesem Fall tut man diesen Menschen viel Gutes, indem man zuvorkommend und freundlich gegenüber dem Kunden auftritt.

Ein kompetenter Schlüsseldienst ist sich dieser Dinge natürlich bewusst. Allerdings gibt es auch Anbieter, die nicht gerade freundlich reagieren. In diesem Fall belässt man es bei der einmaligen Nutzung und hofft dann, dass dieser Vorfall nie wieder passiert.

Damit man sich gut auf den Notfall vorbereitet, sollte man im Vorfeld immer im Vergleich der Schlüsseldienste die verschiedenen Auswahlkriterien beachten. Dabei gilt es aber nicht immer, dass der höchste Preis auch mit einem höheren Service verbunden ist. Leider gibt es auch viele Schlüsseldienste, die richtig abzocken.

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Nicht umsonst stellen teure Schlüsseldienste einen großen Ärger für Verbraucher dar. Einige Verbraucher wurden beim Aussperren aus der Wohnung richtig zur Kasse gebeten. So haben einige von ihnen davon berichtet, dass sie fast 800 Euro bezahlen mussten, nur um die Tür wieder geöffnet zu bekommen. Dies ist natürlich ein Extremfall, soll aber die Verbraucher davor warnen, dass es einige Schlüsseldienste nicht gut mit ihren Kunden meinen. Unseriöse Schlüsseldienste verlangen sehr hohe Summen, um die Tür aufgesperrt zu bekommen. Dabei sind drei- bis vierstellige Beträge keine Seltenheit.

Tipps, um den richtigen Schlüsseldienst zu finden

Viele 24 Stunden Schlüsseldienste findet man inzwischen im Internet. Hier sollte man also einen Vergleich durchführen, damit man den besten Schlüsseldienst findet. Bedenken sollte man weiterhin, dass ein lokaler Notdienst eine kürzere Anfahrtszeit hat als ein Schlüsseldienst, der überregional agiert. Wenn man den Anbieter zum ersten Mal anruft, sollte man gleich in Erfahrung bringen, von wo der Schlüsseldienst kommen wird. Sollte der Schlüsseldienst unter der örtlichen Vorwahl zu erreichen sein, müssen lediglich die Kosten für An- und Abfahrt innerhalb des Ortes bezahlt werden.

Darüber hinaus sollte man vor der Auftragsvergabe immer einen Festpreis vereinbaren. Wenn es nun dazu kommen sollte, dass man ausgesperrt wird, sollte man dem Schlüsseldienst genau beschreiben was passiert ist. Es macht einen Unterschied, ob die Tür nur zugefallen ist oder ob sie abgeschlossen ist. Weiterhin sollte man auch die Art des Schlosses angeben. Handelt es sich um ein Sicherheitsschloss? Wenn der Schlüsseldienst die Antworten hierauf hat, kann der endgültige Betrag auch genau berechnet werden.

Schließlich sollte man auch nur das zahlen, was im Vorfeld vereinbart worden ist. Bevor die Rechnung unterschrieben wird, sollten die einzelnen Posten genau überprüft werden. Darüber hinaus hat man das Recht Stellen zu streichen, die im Vorfeld nicht vereinbart worden sind. Als Verbraucher sollte man sich an dieser Stelle immer ganz genau schützen. Darüber hinaus verlangen viele Firmen auch eine Barzahlung. Diese sollte man nur zahlen, wenn die Rechnung detailliert genug ist, dass man sie auch versteht. In diesem Fall kann man die Barzahlung ruhig machen. Sofern man nicht ausreichend Bargeld hat, kann man die Zahlung per Rechnung vornehmen. Auf keinen Fall sollte man mit dem Monteur zu nächsten Geldautomaten fahren.

Manchmal kann es passieren, dass der Handwerker einen unter Druck setzt und damit droht die Tür wieder abzuschließen oder die Polizei anruft. Hier handelt es sich leider um eine Nötigung und diese ist strafbar. In diesem Fall kann man von seinem Recht Gebrauch machen die Person aus der Wohnung zu verweisen. Es kann hier nicht schaden, wenn man die Nachbarschaft um Hilfe bittet.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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