Wiesbaden. Die Fleischerzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, wurden 7,7 Millionen Tonnen Fleisch produziert, 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei entfiel mit 68 Prozent der größte Anteil auf Schweinefleisch, gefolgt von Geflügelfleisch (17 Prozent) und Rindfleisch (15 Prozent). Der Anteil von Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch betrug zusammen 0,3 Prozent.

Weiter teilte die Behörde, dass die Zahl der geschlachteten Schweine im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreichte und binnen Jahresfrist um 2,7 Prozent auf 56 Millionen stieg.

Bei der Geflügelfleischherstellung erhöhte sich den Angaben zufolge vor allem die Produktion von Jungmasthühnerfleisch. Trotz geringerem Schlachtniveau stieg auch der Produktion von Entenfleisch, während die Truthuhnfleischerzeugung stagnierte. Gesunken ist dagegen die Erzeugung von Suppenhühnern.

Bei der Rindfleischproduktion hat sich die rückläufige Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt. Binnen Jahresfrist verringerte sich die Herstellung um 0,5 Prozent. Entsprechend fiel die Zahl der gewerblichen Schlachtungen von Ochsen, Bullen und Kälbern. Allerdings stieg die erzeugte Kalbfleischmenge durch ein deutlich höheres durchschnittliches Schlachtgewicht.

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