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Resümee nach einem Jahr auf dem deutschen Markt

Frankfurt (ots) – Ein Jahr nach dem Deutschland-Start hat sich RaboDirect, die Direktbank der holländischen Rabobank-Gruppe, fest auf dem hiesigen Sparmarkt etabliert. „RaboDirect in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte, bislang haben sich schon mehr als 200.000 deutsche Kunden für ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto bei RaboDirect entschieden“, freut sich Klaus Vehns, General Manager von RaboDirect Deutschland. Grund für die anhaltend hohe Nachfrage ist für Vehns die Kombination aus attraktiven Zinsen, leicht verständlichen Produkten und der Solidität der Rabobank. „Wir hatten uns mit dem Schritt auf den wettbewerbsintensiven deutschen Markt Zeit genommen, sorgfältig über unseren Auftritt nachgedacht und sind mit dem Ziel angetreten, uns auch im Privatkundengeschäft zu etablieren und maßvoll zu wachsen. Dieser Plan ist aufgegangen, unsere Erwartungen für das erste Jahr wurden deutlich überschritten“, erklärt Berry Marttin, im Vorstand der Rabobank-Gruppe verantwortlich für das internationale Geschäft der Rabobank.

 Quellenangabe: "obs/Rabobank"
Quellenangabe: „obs/Rabobank“

Besonders zufrieden ist Klaus Vehns, dass es RaboDirect gelungen ist, auch die traditionellen und sicherheitsbewussten Sparer zu gewinnen. „60 Prozent unserer Kunden sind älter als 45 Jahre. Wir sind sicher, dass wir mit unserem transparenten Angebot und der vertrauenswürdigen Marke Rabobank gerade auch Kunden gewinnen konnten, die vorher noch kein Online-Banking genutzt haben und ihr Geld auf einem Sparbuch geparkt haben.“ Neben den Produkten ist in den Augen von Klaus Vehns das Auftreten der Bank in der Kundenkommunikation für den Erfolg ausschlaggebend: „Unser Ziel war es, das Selbstverständnis der genossenschaftlich geprägten holländischen Rabobank auf den deutschen Markt zu bringen. Dazu gehört, dass wir klar und verständlich auf Augenhöhe mit den Kunden sprechen, und das kommt offensichtlich an“, erklärt Klaus Vehns.

Das beliebteste Sparprodukt ist nach wie vor das klassische Tagesgeld-Konto, auf das 70 Prozent der Einlagen entfallen. Wachsende Bedeutung kommt aber auch den Sparformen Ra-boSpar30 und RaboSpar90 zu. Diese Sparformen funktionieren wie ein Tagesgeldkonto. Der Unterschied ist, dass man nicht von einem Tag auf den anderen, sondern mit 30 beziehungsweise 90 Tagen Vorlaufzeit auf sein Sparguthaben zugreifen kann. Im Gegenzug garantiert RaboDirect Zinsen, die um 0,1 bzw. 0,2 Prozentpunkte höher liegen als beim klassischen Tagesgeld. „Gerade, weil viele Menschen Geld für größere Anschaffungen sparen, die man nicht von heute auf morgen tätigt, sind diese Sparformen angesichts des generell niedrigen Zinsniveaus besonders interessant“, berichtet Klaus Vehns.

Langfristig hält RaboDirect an seinem beim Start in den deutschen Markt kommunizierten Ziel fest, mit fairen Zinsen unter den Top-Anbietern zu bleiben. „Wachstum um jeden Preis streben wir aber nicht an“, erklärt Vehns. „Im Firmenkundengeschäft ist die Rabobank schon seit fast 30 Jahren auf dem deutschen Markt. Das Aktivvolumen der Rabobank-Gruppe übersteigt die hier gewonnen Spareinlagen bei Weitem. Sie ist nicht nur Marktführer in der Nahrungsmittel- und Agrarfinanzierung, sondern auch in der Finanzierung und Entwicklung von Immobilien sowie im Leasinggeschäft aktiv.“ Zur Rabobank-Gruppe gehören in Deutschland die FGH Bank, der Bauträger bouwfonds, das Leasingunternehmen De Lage Landen und der Autoleasinganbieter Athlon. Vehns: „RaboDirect ist Teil der Wachstumsstrategie der Rabo-bank in Deutschland. Wir werden uns Schritt für Schritt weiter entwickeln und denken auch über zusätzliche Produkte nach. Noch immer nutzen erst 34 Prozent der Deutschen Online-Banking, es gibt also noch großes Potenzial für uns.“

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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