Wiesbaden. Die Reallöhne in Deutschland sind im ersten Quartal dieses Jahres wieder gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, erhöhten sich die preisbereinigten Verdienste im Jahresvergleich um durchschnittlich 0,8 Prozent. Dies sei der höchste Anstieg seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise im vierten Quartal 2008. Im Schlussquartal des Vorjahres sei noch ein Rückgang von 0,4 Prozent zu verzeichnen gewesen.

Den Angaben zufolge stiegen die Bruttomonatsverdienste im ersten Quartal 2010 auf Jahressicht um 1,6 Prozent, die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 0,8 Prozent.

Wie die Behörde weiter mitteilte, verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Deutschland im ersten Quartal ohne Sonderzahlungen durchschnittlich brutto 3178 Euro im Monat. Die höchsten Durchschnittsverdienste erzielten die Beschäftigten in den Wirtschaftszweigen Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (4224 Euro) und Information und Kommunikation (4212 Euro). Dagegen wurden die niedrigsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste im Gastgewerbe (1914 Euro) gezahlt.

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