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Nicht alle Banken vermitteln günstige KfW-Energiesparkredite

Berlin. Günstige KfW-Kredite für energiesparende Umbauten erhalten Hauseigentümer nicht von jeder Bank. Die Kreditinstitute sind nicht verpflichtet, die von der staatlichen Bankengruppe bereitgestellten Förderkredite zu vermitteln, und knüpfen dies oft an Bedingungen. Die KfW-Bank vergibt ihre Kredite nicht selbst.

Nach einer Umfrage der Verbraucher-Zeitschrift «Finanztest» (Februarausgabe) unter 133 Instituten und Vermittlern vergeben nur zehn regionale Sparkassen sowie Sparda- und Genossenschaftsbanken KfW-Kredite ohne Mindestbetrag auch an Neukunden.

Bei den überregionalen Banken sind laut Umfrage die BBBank und die Postbank am kundenfreundlichsten. Neukunden erhielten den Kredit dort, wenn sie wenigstens 5000 Euro bei der KfW borgten. Viele andere Geldhäuser vergäben den geförderten Kredit nur, wenn der Hauseigentümer mindestens eine Summe von 25000 Euro aufnimmt. Andere Banken geben das KfW-Darlehen nur mit einem zusätzlichen Immobilienkredit ihres Hauses heraus, wie die Umfrage weiter ergab. Außerdem verlangten immer mehr Institute, dass der Kunde den KfW-Kredit vom ersten Euro an im Grundbuch absichert. Das koste Grundbuch- und Notargebühren, die sich nach der Höhe der Kreditsumme richten.

Laut «Finanztest» spart ein Kunde, der Kosten von 40 000 Euro mit einem KfW-Kredit aus dem Programm «Energieeffizient sanieren» mit einer Laufzeit von zehn Jahren und einem effektiven Jahreszins von 1,41 Prozent finanziert, im Vergleich zur Hausbank, mit einem Zinssatz von 5 Prozent, 15 063 Euro. Hauseigentümer könnten auch verschiedene KfW-Kredite kombinieren.

ddp.djn/mwo/mbr

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