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Monopolkommission kritisiert Post

Berlin. Die Deutsche Post gerät wegen der Portoanhebung bei Briefen in farbigen Umschlägen in die Kritik. In der «Bild»-Zeitung (Mittwochausgabe) bezeichnete der Vorsitzende der Monopolkommission, Justus Haucap, den Aufschlag von 35 Cent als «Schritt in die falsche Richtung». Zugleich monierte Haucap das generelle Preisniveau für Briefe bei der Deutschen Post. «Das Briefporto ist prinzipiell zu hoch. Der Spielraum nach unten beträgt einige Cent», sagte der Chef der Monopolkommission.

Für Standardbriefe in farbigen Umschlägen verlangt die Deutsche Post statt 55 Cent mittlerweile 90 Cent. Als Begründung gibt der Konzern Schwierigkeiten bei der maschinellen Sortierung an. Da Briefe in dunkleren Umschlägen von den Maschinen nicht gelesen werden könnten, müssten sie per Hand sortiert werden. Das sei teurer, hieß es.

ddp/arh

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