Wenke Wischhusen von den Jungen Unternehmern der BJU. Foto: Familienunternehmer.eu

Wenke Wischhusen von den Jungen Unternehmern der BJU. Foto: Familienunternehmer.eu

Lencke Wischhusen: „Jeder Ausgabenposten muss überprüft werden.“

Berlin, 30. Januar 2013. Am Donnerstag kommen die Staatssekretäre der Bundesministerien zusammen, um die Etats für 2014 zu diskutieren. Angestrebt werden Einsparungen von insgesamt sechs Milliarden Euro, um einen strukturell ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.

„Es ist ein wichtiger Schritt, dass alle Staatssekretäre an einem Tisch sitzen, nun sollten auch alle an einem Strang ziehen“, meint Lencke Wischhusen, Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Sie fordert ein Denken in Generationen statt in Amtsperioden. „Ein strukturell ausgeglichener Haushalt sollte das Minimalziel nicht nur der derzeitigen, sondern auch aller zukünftigen Regierungen sein. Jeder Euro neuer Schulden ist ein Zwangskredit, der der jungen Generation aufgehalst wird. Daher muss jeder Ausgabenposten überprüft werden, keiner darf von vornherein als unantastbar gelten. Auch wir Unternehmer nehmen ständig unsere Prozesse unter die Lupe, versuchen diese zu optimieren und die Kosten unter Kontrolle zu behalten.“

Lencke Wischhusen schlägt vor, dass vor allem Subventionen rigoros gestrichen werden sollten: „100 Milliarden Euro Finanzhilfen für einige Wirtschaftszweige und das trotz guter Konjunktur? Weg mit Subventionen!“

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.
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