Passau. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, nimmt Jugendliche gegen Klagen über vermeintlich fehlende Ausbildungsreife in Schutz. «Die jungen Leute heute sind nicht schlechter als früher, auch wenn sie von der Schule oft schlechter vorbereitet entlassen werden», sagte Kentzler der «Passauer Neuen Presse» (Montagausgabe).

«Wem die Ausbildung Spaß macht, wer sich reinhängt, der erreicht auch mit schwachen Zeugnisnoten sein Ziel. Dafür ist die Ausbildung ja da.» Kentzler betonte: «Für die offenkundigen Versäumnisse der Schulen darf man aber nicht die Kinder verantwortlich machen.» Besonders bei jungen Migranten sieht der Handwerkspräsident «große politische und gesellschaftliche Versäumnisse».

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