Köln. Die deutschen Dachdeckerbetriebe verfügen über ein gutes Auftragspolster. Wie der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) am Mittwoch in Köln mitteilte, haben die Betriebe zurzeit einen Auftragsbestand von 3,7 Monaten, was nicht zuletzt der Generierung von Aufträgen aus dem Konjunkturpaket II geschuldet sei.

Aufgrund dieser Entwicklung rechnet der Verband für das Jahr 2010 mit einem spürbaren Umsatzplus und für das Jahr 2011 zumindest mit einer Stabilisierung. 60 Prozent der Aufträge der Dachdecker entfielen mittlerweile auf den Bereich Sanierung und Modernisierung, 15 Prozent auf das Segment Neubau und 25 Prozent auf den Bereich Reparatur. Wachstumschancen ergäben sich für das Dachdeckerhandwerk insbesondere im Bereich regenerative Energien und Energieeinsparung.

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