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Gesundheitsportale für das starke Geschlecht

Männer sind über Sport und das diesbezügliche Geschehen in der Welt meist unvergleichbar gut informiert. Was bei den meisten allerdings dahingegen zu kurz kommt, ist die eigene Aktivität. Die eigene Fitness gerät laut aktuellen Umfragen für die Männerwelt immer mehr in den Status einer Nebensache. Nicht nur Ehefrauen oder Freundinnen fällt dieses Phänomen auf, auch Gesundheitsexperten der Sporthochschule Köln beobachten den fehlenden Drang der Herren der Schöpfung zum „Selbermachen“. Lediglich 20-25 % der Männer in Deutschland gehen einer regelmäßigen sportlichen Aktivität nach, so das Ergebnis aktueller Umfragen.

Steigerung der Lebenserwartung durch mehr Bewegung

Studien belegen, dass etwas mehr Bewegung nicht nur gut für die dauerhafte Gesundheit wäre, sondern durchaus die Lebenserwartung von Männern steigern könnte. Die durchschnittliche männliche Lebenserwartung liegt bei etwa 77,5 % und damit ganze fünf Jahre unter der von Frauen. Durch regelmäßigen Sport könnten einige Jahre gewonnen werden. Männer sind bekannterweise technikaffiner als Frauen, weshalb sie tendenziell öfter im Internet unterwegs sind und genau dieses Medium jetzt genutzt wird, um auf das Gesundheitsproblem aufmerksam zu machen. Das ein oder andere Gesundheitsportal für Männer gibt es bereits, hier wird den Herren der Zusammenhang zwischen Stressbewältigung, Ernährung und Bewegung schmackhaft gemacht.

Was Männer anspricht

Die Gesundheitsportale für das starke Geschlecht setzen weniger auf die Methode, Männern den Sport unter dem Gesichtspunkt „beugt Krankheiten vor“ schmackhaft zu machen, sondern setzen auf ganz andere Angriffsflächen. Die positive Botschaft lautet hier: Sport macht stressresistenter, leistungsfähiger und attraktiver. Und diese Herangehensweise fruchtet, denn Männer definieren sich oft stark über ihre Leistungsbereitschaft und -fähigkeit. Gerade dann, wenn in bestimmten Lebensphasen eines Mannes andere Dinge wie Job oder Partnerschaft in den Vordergrund rücken, wird der körperliche sowie psychische Zustand schnell vernachlässigt. Das Ziel der Gesundheitsportale ist es nun, den Bewegungsvirus erneut einzupflanzen und deutlich zu machen, dass Sport mehr als Fußball ist und es sich lohnt, auch für sich selbst neue Sportarten zu entdecken.

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