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Daimler verabschiedet sich von der New Yorker Börse

Stuttgart. Der Autohersteller Daimler wird sich von der New Yorker Börse verabschieden. Der DAX-Konzern werde die Beendigung der Notierung an der New York Stock Exchange (NYSE) beantragen, teilte das Stuttgarter Unternehmen am Freitag mit. Daimler reagiere damit auf das veränderte Investorenverhalten und das konstant niedrige Handelsvolumen. Ziel sei es zudem, die Komplexität in der Finanz-Berichterstattung sowie Verwaltungskosten und Gebühren zu reduzieren.

Daimler lege weiterhin sehr viel Wert auf eine international ausgerichtete Aktionärsbasis, wird Finanzvorstand Bodo Uebber in einer Mitteilung zitiert. Der eindeutige Haupthandelsplatz der Aktie sei aber Frankfurt – auch für internationale Investoren.

Daimler habe eine starke Präsenz in Nordamerika und wolle weiterhin Marktanteile und Aktivitäten stärken. 2009 betrug der Anteil am weltweiten Umsatz in der Region rund 25 Prozent. Zudem arbeite fast jeder zehnte Mitarbeiter von Daimler arbeitete in Nordamerika.

Ende April hatte bereits die Deutsche Telekom ihren Abschied von der New Yorker Börse angekündigt. Aktien des Konzerns würden dort voraussichtlich ab dem 22. Juni nicht mehr gelistet sein, hatte es geheißen. Als Grund nannte der DAX-Konzern, die Prozesse der Finanzberichterstattung innerhalb des Unternehmens vereinfachen und Kosten einzusparen zu wollen.

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