Berlin. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat die Vereinbarung zwischen der EU und Russland über einen Frühwarnmechanismus in Energiefragen begrüßt. Sie zeige den Willen der EU und Russlands, in der für die EU zentralen Frage der Versorgungssicherheit eng zusammenzuarbeiten, erklärte Brüderle am Dienstag in Berlin.

Es sei wichtig, dass es zwischen der EU und Russland konkrete Vereinbarungen für die Information und Beratung im Krisenfall gibt, um gegebenenfalls auf zukünftige Krisen rasch reagieren und gemeinsam Lösungen – unter Einbeziehung am Transit beteiligter Staaten – umsetzen zu können.

Anfang 2009 war es durch Streitigkeiten zwischen Russland und dem Transitland Ukraine zu Lieferausfällen gekommen, die in Südosteuropa zu Versorgungsunterbrechungen führten. Der Großteil des für die EU bestimmten russischen Gases wird durch ukrainisches Territorium geleitet.

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