Bonn. Eine der häufigsten Formen von Unbill mit dem Auto ist auf leere Batterien zurückzuführen. Doch es handelt sich nicht immer um die Starterbatterie. Auch die kleinen Knopfzellen in Autoschlüsseln oder Fernsteuerungen für die Zentralverriegelung können den Dienst versagen.

«Weil immer mehr neue Autos überhaupt keine klassischen Schlösser mehr haben, geht ohne die kleinen elektronischen Helfer dann erst einmal nichts mehr», beschreibt Ulrich Köster vom Zentralverband deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn das Problem. Deshalb sei der regelmäßige und vorsorgliche Austausch der Batterien wichtig.

Die meisten Autohersteller geben die Lebensdauer von Batterien in Schlüsseln oder Fernbedienungen bei durchschnittlicher Nutzung mit etwa einem Jahr an. Und sie empfehlen daher den Austausch bei der Jahresinspektion. Die Kosten dafür sind gering und auf jeden Fall niedriger als die Hilfe von Pannendiensten.

Für die gehören funktionslose Sender inzwischen zu den häufigsten Pannenursachen. Denn zumeist steuert der Funk-Schlüssel nicht nur die Zentralverriegelung, sondern ebenso die Wegfahrsperre oder Alarmanlage. Selbst wenn sich das Auto also noch mechanisch mit einem Schlüssel öffnen lässt, bleibt der Motor ohne Strom im Schlüssel aus. Vorausblickende Autofahrer legen sich daher einen Satz Reservebatterien ins Handschuhfach. ddp.djn/nom/hoe

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