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Auto Instand halten: Darauf ist zu achten

2021-04-28-Inspektion
Bild von Free-Photos auf Pixabay.

Dass ihr Auto im Abstand von zwei Jahren dem TÜV vorgeführt werden muss, wissen Fahrzeugbesitzer in der Regel. Allerdings kann der Verschleiß des Autos darüber hinaus ebenfalls durch eine regelmäßige Durchsicht reduziert werden. 

Worauf es im Rahmen einer Inspektion ankommt und wie sich ärgerliche Kostenfallen vermeiden lassen, erklärt der folgende Beitrag. 

Inspektion und Hauptuntersuchung

Wird ein Auto gefahren, kommt es immer zu Abnutzungen, die mit Verschleiß einhergehen. Durch diesen Verschleiß entstehen Risiken für die Sicherheit. Daher existieren in nahezu allen Ländern der Welt verpflichtende Inspektionsintervalle für Autos, um stets ein sicheres Niveau des Verschleißvorrats zu gewährleisten. 

Von staatlicher Seite wird dazu im Abstand von zwei Jahren die Hauptuntersuchung vorgeschrieben, die zum Beispiel durch die kompetente Hauptuntersuchung in Berlin durchgeführt werden kann. Daneben bitten auch die Hersteller ihre Kunden regelmäßig zu einer Inspektion. 

Im Rahmen der Hauptuntersuchung wird lediglich kontrolliert, ob der Wagen noch den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards entspricht. Allerdings finden im Zuge dessen keine Reparaturen statt. 

Eine Inspektion in der Werkstatt, die häufig im Vorfeld einer HU durchgeführt wird, dient unter anderem dazu, dass die Hauptuntersuchung bestanden wird. Werden bei dieser Mängel gefunden, können diese so im Vorfeld repariert werden. 

Der Unterschied zwischen Hauptuntersuchung und Inspektion

Bei der HU handelt es sich um eine Vorschrift des Staates, die regelmäßig erfüllt werden muss, denn ein Auto darf ohne eine entsprechende gültige Prüfplakette nicht im öffentlichen Verkehr bewegt werden. Dagegen stellen die Inspektionsintervallvorgaben von Herstellerseite grundsätzlich Kann-Vorgaben dar, denn Fahrzeugbesitzer sind nicht verpflichtet, Inspektionen durchzuführen. Jedoch kann der Gewährleistungs- oder Garantieanspruch verlorengehen, wenn die Inspektionsvorgaben nicht eingehalten werden. 

Auf regelmäßige Durchsichten beziehungsweise Inspektionen sollte vor allem bei älteren Fahrzeugen nicht verzichtet werden, da ihre Laufleistung durch kleinere Instandhaltungen wesentlich erhöht werden kann.

Unnötige Kosten vermeiden

Fahrzeugbesitzer sollten sich grundsätzlich über den Unterschied zwischen sicherheitsrelevanten Mängeln und bloßen Kleinigkeiten bewusst sein. Kosten verursacht die Reparatur natürlich in beiden Fällen, jedoch geht mit der Behebung von Kleinigkeiten kaum ein Nutzen einher. 

Gute Werkstätten führen diesbezüglich gerne eine umfangreiche Beratung durch. Herrscht jedoch Unsicherheit, ob der Beratung der Werkstatt vertraut werden kann, helfen auch Gutachterorganisationen, wie KÜS, DEKRA oder TÜV, bei der Identifikation von Defekten. 

Kleine Inspektionsaufgaben in Eigenregie erledigen

Kleine Aufgaben, die normalerweise im Zuge einer Inspektion durchgeführt werden, sind durchaus auch in Eigenregie zu bewältigen. Zu diesen gehört zum Beispiel der Funktionstest der Beleuchtung oder die Überprüfung der Konzentration an Frostschutzmittel und der Füllhöhe des Kühlwassers. Für das Wischwasser sollten im Winter und im Sommer unterschiedliche Mittel genutzt werden. 

Auch der Ölstand kann ohne Probleme selbstständig überprüft werden. Der Ölfilm reicht idealerweise zwischen den beiden Markierungen auf dem Messstab bis zur Mitte. 

Sogar die Bremsflüssigkeit lässt sich in Eigenregie überprüfen. Dafür ist lediglich ein Bremsflüssigkeitstester, der ab circa zehn Euro erhältlich ist, notwendig. Falls dabei jedoch festgestellt wird, dass sich Wasser in der Bremsflüssigkeit befindet, sollte umgehend eine professionelle Werkstatt aufgesucht werden. 

Eine Batterie hält in der Regel zwischen drei und fünf Jahren. Vorbeugend können die Ladespannung und die Leerlaufspannung überprüft werden. Daneben sind in regelmäßigen Abständen auch der Reifendruck und die Wischerblätter zu kontrollieren.

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