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Audi steigert Absatz im April erneut deutlich

Ingolstadt. Der Autohersteller Audi hat im April dank der Markterholung in den USA und des anhaltenden Booms in China erneut deutlich mehr Fahrzeuge verkauft. Der weltweite Absatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 18,1 Prozent auf 96 700 Pkw, wie die Volkswagen-Tochter am Donnerstag mitteilte. «Unser Absatz hat sich in allen Regionen hervorragend entwickelt. Dabei liegen gerade die Auslieferungen in Westeuropa über unseren Erwartungen», sagte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer.

Neben deutlichen Absatzzuwächsen in China (+61,3 Prozent) und den USA (+32,9 Prozent) war Audi auch in Großbritannien (+30,9 Prozent) erfolgreich. In Großbritannien sollen die Verkaufszahlen in diesem Jahr wieder über 100 000 liegen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland ging der Absatz binnen Jahresfrist dagegen um 8,4 Prozent auf 19 124 Einheiten zurück.

In den ersten vier Monaten des Jahres hat Audi den Angaben zufolge 360 750 Autos verkauft, ein Plus von 23,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allein in China legten die Verkaufszahlen dabei um fast 73 Prozent zu. Damit ist der chinesische Markt der absatzstärkste für die Ingolstädter. In den USA kletterten die Verkäufe um mehr als ein Drittel. In Deutschland stagnierte der Absatz dagegen nahezu.

Allerdings profitieren die Zuwachszahlen auch von einer extrem schwachen Vergleichsbasis. Audi hatte 2009 stark unter der Wirtschaftskrise gelitten und konnte im Gegensatz zu den im Massensegment tätigen Autobauern kaum von den in vielen Ländern eingeführten Verschrottungsprämien profitieren.

Die Volkswagen-Tochter will in diesem Jahr wieder die Marke von einer Million verkaufter Fahrzeuge knacken. Dies ist den Ingolstädtern bislang im Rekordjahr 2008 gelungen. Im vergangenen Jahr hatte Audi rund 950 000 Wagen verkauft.

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