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Arbeiten in Deutschland – das müssen Sie beachten

Nach wie vor gilt die Bundesrepublik im internationalen Vergleich als ein Land voller beruflicher Chancen und finanzieller Möglichkeiten. Nicht umsonst hat die Gründer-Kultur in den vergangenen 10 Jahren erneut stark zugenommen. In diesem Zusammenhang träumen oft viele vom beruflichen Neustart in Deutschland. Allerdings regiert hier die Bürokratie und damit ist nicht zu spaßen. Damit Sie dennoch die Chance haben, hier beruflich Fuß zu fassen, zeigen wir Ihnen, in welchen Branchen ausländische Fachkräfte begehrt sind und wie genau Sie hier arbeiten dürfen.

Ausländische Fachkräfte sind begehrt

Der inländische Fachkräftemangel spitzt sich zu und wird auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht nur mithilfe der eigenen Population zu bewältigen sein. Es werden also auch händeringend Fachkräfte aus dem Ausland benötigt und das gerade in bestimmten Engpassberufen. Allerdings werden hier von offizieller Seite viele Anforderungen gestellt, deren Überwindung Nerven und vor allem Unterstützung braucht. Wenn das dann jedoch geschafft ist, lohnt es sich vor allem mit Blick auf folgende Branchen, in Deutschland beruflich Fuß zu fassen:

  • Medizin und Pflege: Gerade aufgrund des demografischen Wandels braucht es Fachkräfte aus dem Ausland.
  • Kinderbetreuung: Es gibt zu wenig Kita- und Krippenplätze aufgrund fehlenden Personals. Hier stehen die Chancen gut.
  • IT und Digitalisierung: Eine Top-Branche mit toll bezahlten Jobs. Wenn Sie die richtigen Qualifikationen mitbringen, können Sie hier richtig durchstarten.

So können Sie in Deutschland arbeiten

Den vielen Chancen und dem hohen Bedarf gegenüber stehen mindestens genauso hohe Anforderungen bzw. Voraussetzungen, die erst erfüllt werden müssen, bevor ein Arbeitsvertrag bzw. eine Tätigkeit zustande kommt. Folgende Punkte sollten dabei im Vorfeld berücksichtigt werden:

  • Innerhalb der EU können Sie ohne Arbeitsvisum arbeiten – es braucht jedoch einen gültigen Arbeitsvertrag und Sie müssen im jeweiligen Land die gesetzlich vorgegebenen Abgaben abführen.
  • Fachkräfte aus dem EU-Ausland müssen ein Arbeitsvisum beantragen – das kann auch vom Arbeitgeber übernommen werden. Ein Muss ist hierbei ein Nachweis über eine geplante Anstellung.
  • Lassen Sie sich Ihre berufliche Qualifikation anerkennen oder gleichstellen.
  • Lassen Sie Ihre relevanten Unterlagen, Nachweise und Zertifikate in einem professionellen Übersetzungsbüro übersetzen und notariell beglaubigen.

Allein in 2020 wurden über 30 Tausend Arbeitsvisa ausgestellt – die Chancen stehen also nicht schlecht, dass auch Sie hier beruflich durchstarten können.

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