Antiquitäten verkaufen: Tipps und Infos
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Antiquitäten verkaufen: Tipps und Infos

Verstecken sich auf dem Dachboden vielleicht noch ein paar Kostbarkeiten und Erbstücke aus alten Zeiten? Egal, ob alte Bücher oder Schmuck von der Großmutter – im Keller und auf dem Dachboden lassen sich häufig richtige Schätze finden, die wir längst vergessen haben.

Nicht selten kann man mit dem Verkauf dieser Antiquitäten den Geldbeutel etwas aufstocken. Doch wie kann man herausfinden, ob es sich um wertvolle Antiquitäten handelt oder das Erbstück doch eher auf den Müll gehört?

Dieser Artikel zeigt, worauf es beim Verkauf von Antiquitäten ankommt und liefert wichtige Tipps zum Thema.

Was sind Antiquitäten?

Als Antiquitäten werden Gegenstände von besonderem Wert bezeichnet, die in der Regel mehr als 100 Jahre alt sind. Wertvoll wird ein Gegenstand jedoch nicht allein durch das Alter. Nur Antiquitäten, die selten und schön sind, haben einen besonderen Wert. Der Begriff Antiquität beschränkt sich dabei nicht auf bestimmte Gegenstände – stattdessen umfasst er alle Bereiche des menschlichen Lebens.

Antiquitäten können aus den unterschiedlichsten Epochen stammen. Je nach Gegenstand gibt es teilweise Unterschiede in der Definition, ab wann von einer Antiquität gesprochen werden kann: So werden alte Autos bereits ab einem Alter von 25 Jahren als Oldtimer bezeichnet.

Welche Gegenstände können wertvolle Antiquitäten sein?

Kunstwerke und Gemälde, Bücher und Skulpturen sowie alte Zeitungen werden als Antiquitäten bezeichnet.
Bild von Michal Jarmoluk auf Pixabay

Typische Antiquitäten, die gerne von Liebhabern gehandelt werden, sind etwa alte Möbel, Besteck und Gebrauchsgegenstände sowie Schmuck und Uhren. Auch Kunstwerke und Gemälde, Bücher und Skulpturen sowie alte Zeitungen werden als antiquarisch bezeichnet. Beliebte Sammlerstücke sind überdies Briefmarken, Geldscheine und Münzen. Sehr gut lassen sich Silbermünzen verkaufen.

Seltenundteuer.de erklärt, wie man Antiquitäten richtig schätzen lässt

In die Bewertung einer Antiquität spielen verschiedene Faktoren mit hinein:

  • Qualität
  • Verfassung
  • Alter
  • Material
  • Handwerkliche Arbeit
  • Größe
  • Seltenheitsfaktor
  • Sammlerwert

Die meisten Antiquitäten können einer bestimmten Epoche zugeordnet werden. Viele Sammler haben hier bestimmte Schwerpunkte, sodass die einzelnen Stücke stilistisch ideal zueinanderpassen. Antiquitätenführer und Online-Kataloge helfen dabei, die wesentlichen Merkmale einer Antiquität zu bestimmen und so den Markt- und Sammlerwert abzuschätzen. Für den Verkauf von Münzen gibt es im Internet zahlreiche Kataloge, denen erste Bewertungen zu entnehmen sind.

Einfach und schnell lassen sich Wertermittlungen mit den passenden Tools, Vorlagen und Angeboten durchführen, die unter anderem auf seltenundteuer.de zur Verfügung gestellt werden. So kann sichergestellt werden, dass Transparenz und Expertenwissen zum erfolgreichen Verkauf seltener und schöner Sammlerstücke verhilft und die Antiquitäten nicht unter Wert verkauft werden.

Ein sinnvoller Weg, den Wert einer Antiquität zu bestimmen, ist zudem die unabhängige Schätzung eines Gutachters. Diese nutzen verschiedenste Techniken zum Erkennen und Bewerten von Sammlerstücken. Dabei kann auch herausgefunden werden, ob eine Nachbearbeitung der Antiquität stattgefunden hat. Erste Anlaufstellen bieten hier Auktionshäuser oder spezialisierte Antiquitätenhändler.

Weitere Tipps für den Verkauf

Ist der Wert einer Antiquität erst einmal geschätzt, steht dem Verkauf dieser nichts mehr im Wege. Damit der Verkauf der Antiquitäten schnell und sicher vonstattengeht, können diese vier Tipps helfen:

  • Wertvolle Gegenstände können direkt beim Antiquitätenhändler des Vertrauens, an einen Sammler oder mithilfe einer Auktion verkauft werden. Stücke mit höherem Wert oder ganze Sammlungen, beispielsweise von Münzen, sollten im besten Fall versteigert werden.
  • Auch eine Auktionsplattform im Internet ist eine gute Anlaufstelle, um die Schätze zu verkaufen. So können Käufer überregional angesprochen und die Antiquitäten im Durchschnitt für mehr Geld verkauft werden. Wichtig ist, die aktuelle Marktsituation zu kennen, denn die Nachfrage nach verschiedenen Antiquitäten ist regional unterschiedlich.
  • Ein unabhängiges Gutachten von einem Sachverständigen hilft dabei, die Echtheit der Antiquität beim Verkauf zu beweisen und einen höheren Verkaufspreis zu erzielen.
  • Zu guter Letzt gilt: Beim Verkauf von Antiquitäten muss man häufig eine Menge Geduld Auch wenn der Marktwert einer Antiquität von der Nachfrage mitbestimmt wird, lohnt es sich dennoch, den Schatz nicht unter Wert zu verkaufen. Häufig findet sich nach einiger Zeit ein Käufer, der genau nach diesem Sammlerstück gesucht hat und bereit ist, einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Wichtig: Es gibt gesetzliche Regelungen, nach denen einige Antiquitäten nicht für den freien Handel erlaubt sind. Das gilt vor allem für Gegenstände aus der Antike oder von bestimmten Ausgrabungen. Hier sollte man also Vorsicht walten lassen – sowohl beim Kauf als auch Verkauf.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de

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