Gummersbach. Im Dezember 2012 und Januar 2013 hat die Industrie- und Handelskammer zu Köln erneut rund 1650 Unternehmen nach ihrer aktuellen Einschätzung der wirtschaftlichen Lage befragt; 572 Unternehmen haben ausführlich geantwortet. Das Ergebnis: Die Unternehmen im IHK-Bezirk schätzen ihre Lage immer optimistischer ein.

13-02-19ihk

Angelika Nolting (Leiterin Innovation und Unternehmensförderung der IHK-Zweigstelle Oberberg) und Michael Sallmann (Leiter der IHK-Zweigstelle Oberberg) stellten den Konjunkturbericht vor – Bild: Simone Hawellek.

„Von Tag zu Tag mehren sich die Anzeichen für eine konjunkturelle Belebung“, erläutert Michael Sallmann, Leiter der Zweigstelle Oberberg der IHK Köln. „Die Unternehmen gewinnen wieder Vertrauen in die deutsche Wirtschaftskraft.“ Tatsächlich ist jedes dritte Unternehmen (34,4 Prozent) laut aktueller Umfrage mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. Lediglich 12,7 Prozent bezeichnen ihre Lage als schlecht. In allen Teilregionen des IHK-Bezirks liegt die Lagebewertung klar im positiven Bereich.

Bei den Erwartungen für die kommenden Monate ist zudem der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Herbst deutlich angestiegen. „Die Zuversicht der Unternehmen steigt und wir können optimistisch in das Jahr 2013 blicken“, so Sallmann.

Ein wichtiges Ergebnis neben dem gestiegenen Vertrauen in die konjunkturelle Entwicklung ist außerdem eine Trendwende im Außenhandel: Hier steigt die Exporterwartung über alle Branchen hinweg deutlich an und ist so wieder im positiven Bereich.

Auch die Beschäftigungsaussichten im IHK-Bezirk verbessern sich und es ist mit einer Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. 20,7 Prozent der befragten Unternehmen planen in den kommenden Monaten weitere Mitarbeiter einzustellen; im Herbst waren es noch 5,7 Prozent weniger.

Speziell im Bezirk Oberberg zeigt sich großer Optimismus, besonders im Vergleich zur Herbstumfrage. Michael Sallmann fasst zusammen: „Die meisten Unternehmen fassen wieder Vertrauen und erwarten eine Belebung der konjunkturellen Entwicklung. Ein robuster Arbeitsmarkt und die stabile Binnennachfrage stützen die positiven Zukunftsaussichten.“

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