Adventskalender sollen das Warten auf Weihnachten verkürzen. Längst gibt es jedoch sehr viel mehr als die einfachen Adventskalender mit je einem Schokoladenstückchen hinter jeder Tür. Das Geschäft mit den Türchen ist längst zur lukrativen Einnahmequelle geworden, denn die Zeiten, in denen Adventskalender nur für Kinder gemacht wurden, sind längst vorbei. Marktforschungsunternehmen haben herausgefunden, dass deutsche Verbraucher ungefähr 30 Millionen Euro pro Jahr für 22 Millionen Adventskalender ausgeben.

Dieser Trend ist noch vergleichsweise neu. Seit ungefähr zehn Jahren verschenken Erwachsene diese vorweihnachtlichen Boten nicht nur an Kinder, sondern auch an Menschen ihrer eigenen Altersgruppe wie Ehepartner und Freunde und an die ältere Generation wie Eltern und Großeltern.

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Immer mehr Marken setzen auf eigene Adventskalender

Adventskalender sind mittlerweile zu einem lukrativen Marketinginstrument geworden, denn immer mehr renommierte Marken wie Douglas aber auch Discounter wie Netto und Aldi setzen auf Adventskalender als Verkaufsschlager für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Feinste Pralinen sowie Kosmetik- und Wellnessprodukte sind äußerst beliebt, wie man bei adventskalender-land.de erfährt. Auch ausgefallene Sachen, die man bei den Pappaufstellern eher nicht erwartet wie Werkzeug und Gin gehören zu den Überraschungen.

Der Pionier unter den Adventskalenderanbietern ist Playmobil, der diese Vermarktungschancen in eigener Sache bereits vor zwanzig Jahren erkannte. Mittlerweile bringt der Spielzeughersteller sechs verschiedene Varianten dieser Pappaufsteller auf den Markt. Eltern greifen gerne zu diesen kleinen Überraschungen, denn Süßigkeiten bekommen Kinder in der Weihnachtszeit schließlich genug.

Nicht nur Erwachsene und Kinder sind absatzstarke Zielgruppen, sondern auch Senioren, die hochwertige Markenprodukte aus den Bereichen Süßigkeiten und Apotheke bevorzugen. Auch an Tierliebhaber wird gedacht. Leckerlies für Bello & Co. gibt es mittlerweile genauso hübsch verpackt wie Erotikartikel, Tee und Spirituosen.

Kosmetik und Wellnesskalender sind sehr beliebt

Bei Frauen fast jeden Alters sind Adventskalender mit Kosmetik- und Wellnessartikeln besonders beliebt. Es gibt wohl kaum eine bekannte Marke, die bisher noch nicht in dieses lukrative Geschäft eingestiegen ist. Männer können ihre Liebste mit hochwertigen Produkten renommierter Marken wie Douglas, Clinique, Weleda, Biotherm, L’oréal, Maybelline und Yves St. Laurent überraschen.

Auch Freundinnen beschenken sich gerne gegenseitig. Kosmetik- und Wellnesskalender eignen sich auch gut als Geschenk für die Schwester oder Mutter. Abhängig von der jeweiligen Marke enthalten die Adventskalender hochwertige Produkte wie Parfüm, Makeup, Lidschatten, Lippenstift, Seife, Bodylotion, Shampoo und noch vieles mehr in Probier- oder Originalgrößen.

Für hochwertige Marken müssen Kunden durchaus tief in die Tasche greifen, denn von 140 bis 500 Euro ist hier alles möglich und die Umsätze sind enorm wie man bei internetworld.de nachlesen kann. Nicht alle Topmarken sind jedoch so teuer, denn es gibt auch einige Varianten, die sich zwischen 19,90 und 60 Euro bewegen. Allerdings ist der tatsächlich enthaltende Warenwert in diesen Fällen geringer als bei den hochpreisigen Adventskalendern.

Ganz gleich, ob günstig oder besonders teuer, die Adventskalender im Wellness- und Kosmetikbereich erfüllen stets den zugedachten Zweck: sie sind ein idealer Markenbotschafter und eignen sich hervorragend zur Selbstvermarktung. Die Erfahrung zeigt, dass Frauen, die Produkte aus diesen Adventskalendern testen, diese meistens auch nachkaufen. Mit kleinen Freunden erzielen renommierte Marken daher einen hohen Umsatz.

Adventskalender Gewinnspiele als Marketinginstrument

Adventskalender eignen sich jedoch nicht nur, um den Produktverkauf zu steigern, sondern auch für Gewinnspiele. Das Angebot ist groß und vielseitig, jeden Tag warten laut den Anbietern tolle Preise auf die Teilnehmer. Adventskalender-Gewinnspiele starten rechtzeitig zum 1. Dezember jeden Jahres und verkürzen mit attraktiven Preisen das Warten auf Weihnachten. Wie beim klassischen Adventskalender öffnen die Teilnehmer jeden Tag ein Türchen und können sich für die jeweilige Tagesverlosung eintragen. Manchmal müssen sie auch ein Rätsel lösen. In der Weihnachtszeit zeigen sich die meisten Unternehmen äußerst spendabel.

Diese Taktik hat einen guten Grund: je wertvoller die Preise, desto mehr Besucher nehmen teil, um Preise wie Smartphones, Wellness-Gutscheine, Möbel und Fernseher zu gewinnen. Mit ein bisschen Glück gewinnen die Teilnehmer eine Reise oder sogar ein Auto. Je weiter die Adventszeit voranschreitet, desto höher steigt in der Regel der Wert der Preise. Die beliebtesten Varianten sind die tägliche Teilnahme und die Einzelteilnahme.

Mit der Tagesvariante öffnen die Teilnehmer jeden Tag ein Türchen, um sich für die Tagesverlosung einzutragen. Bei Gewinnspielen mit einer einzigen Teilnahme nehmen die Teilnehmer automatisch jeden Tag am Gewinnspiel teil. Besonders beliebt sind die Gewinnspiele von Netto, Coca-Cola, Thomas Cook, Toom Baumarkt, Aldi, Apple und der Telekom.

Zusammenfassung

Adventskalender sind die beste Gelegenheit, die eigenen Produkte gewinnbringend an die jeweiligen Zielgruppen zu bringen. Ein effektiveres Marketinginstrument gibt es kaum und selbst die erfahrensten Marketingexperten können mit diesem Selbstläufer nicht mithalten.

Adventskalender für Frauen, Männer und Kinder werden zur Kundenbindung aber auch zur Gewinnung neuer Kunden eingesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass die Beschenkten die jeweiligen Produkte häufig nachkaufen, wenn sie ihnen zusagen. Das Angebot ist groß und praktisch jede Zielgruppe wird von den Herstellern bedacht.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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