Erfolgreicher Portfolioausbau / Neue Tochtergesellschaft in Indien / Signifikante Investitionen in Bensheimer Standort

Bensheim – Mit 59,6 Millionen Euro Jahresumsatz 2015 verzeichnet die Sanner GmbH, Hersteller hochwertiger Primärverpackungen aus Kunststoff, erneut einen Rekord. Zum nachhaltigen Wachstum werden in Zukunft auch die neu gegründete Tochtergesellschaft Sanner of India Private Limited sowie signifikante Investitionen am Standort Bensheim beitragen. Portfolioerweiterungen und Neuentwicklungen festigen die internationale Position des Unternehmens als Anbieter von Komplettlösungen höchster Qualität.

Dirk Mähr - Quelle: Sanner GmbH

Dirk Mähr – Quelle: Sanner GmbH

„2015 war insgesamt ein sehr erfolgreiches und erfreuliches Jahr für Sanner“, so Holger Frank, Vorsitzender der Sanner Geschäftsleitung. „Die Gesamtumsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um satte 9,6 Prozent gewachsen. Gleichzeitig konnten wir unsere Profitabilität um einen Prozentpunkt steigern und die Liquidität erhöhen.“ Den Großteil des Umsatzes erwirtschaftet Sanner nach wie vor in Europa, gefolgt von China und den USA. Während in China aufgrund des schwierigen Marktumfelds ein leichter Rückgang verzeichnet wurde, konnte Sanner den Umsatz in den USA erheblich ausbauen.

Neugründung in Indien

Auch in Indien stehen die Zeichen auf Wachstum, allem voran durch die Neugründung der Sanner of India Private Limited, für die die indischen Behörden am 7. Mai 2016 grünes Licht gaben. „Durch die Firmengründung kommen wir unserem Ziel, relevante Marktanteile und damit eine bedeutende Präsenz in Indien zu erobern, näher“, betont Frank. Mit der neuen Gesellschaft geht auch der Aufbau eines lokalen Warenlagers einher. So können Kunden deutlich schneller bedient werden. „Langfristig wollen wir Sanner of India zu einem wichtigen Standbein der Sanner-Gruppe ausbauen“, so Frank.

Große Investitionen in Bensheim geplant

Vor allem am Hauptsitz in Bensheim hat sich vieles getan: Für sein Energiemanagementsystem wurde das Unternehmen erfolgreich nach ISO 50001 zertifiziert – und beweist ein weiteres Mal, dass sich Investitionen in nachhaltige Energieeinsparungen lohnen. Des Weiteren konnte das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderte Projekt CypIFlex erfolgreich abgeschlossen werden. Am Beispiel von Sanner zeigt es auf, wie sich Industrie 4.0 auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen ein- und umsetzen lässt.

Holger Frank - Quelle: Sanner GmbH

Holger Frank – Quelle: Sanner GmbH

„Neben den Investitionen in nachhaltiges Wachstum der Gruppe liegt der Schwerpunkt auf der Optimierung der Infrastruktur in Bensheim“, erläutert Frank. Das aus dem Projekt CypIFlex entstandene Automatisierungskonzept für die Bereiche Verpackung und interne Produktionslogistik wird vermutlich 2017 an den Start gehen. Für 2017 ist außerdem geplant, bis zu 19 Spritzgussmaschinen zu ersetzen. Ziel ist es, den Maschinenpark auf einen einheitlichen Stand zu bringen, die Produktivität zu erhöhen und den Energieverbrauch noch weiter zu senken. Darüber hinaus plant Sanner den Bau einer neuen Produktionshalle für Großmaschinen. Darin sollen auch weitere Reinraumkapazitäten für Kundenprojekte geschaffen werden.

Portfolio-Ausbau erschließt neue Marktanteile

Was sich mit modernster Technologie und der entsprechenden Entwicklungs- und Umsetzungskompetenz erreichen lässt, hat Sanner in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Portfolioerweiterungen unter Beweis gestellt: Die Brilliance® Tubes, hergestellt mit modernster In Mold Labeling Technologie (IML), haben neue Marktanteile im Bereich Effervescent Packaging erschlossen. Die beiden Trockenmittellösungen AdPack® und AdCap® stellen ihrerseits konsequente Sortimentserweiterungen im Bereich Pharma Desiccant Packaging dar.

Sanner Produktion - Quelle: Sanner GmbH

Sanner Produktion – Quelle: Sanner GmbH

„Wir arbeiten permanent an der Optimierung vorhandener und der Entwicklung neuer Lösungen, um unseren Kunden exakt die Produkte zu bieten, die sie für ihre speziellen Anwendungen benötigen“, so Dirk Mähr, der seit August 2015 als Geschäftsführer für die Bereiche Vertrieb und Engineering der Sanner GmbH verantwortlich ist. Ende letzten Jahres etwa führte Sanner das Atmo Guard System® ein: Der spezielle Service für Trockenmittelverpackungen aus Kunststoff unterstützt Kunden dabei, eine sichere, schnelle und kosteneffiziente Markteinführung neuer Pharma- und Healthcareprodukte zu erreichen. Mit der neuesten Produktentwicklung FOG 27 bekommt der Bereich Effervescent Packaging weiteren Zuwachs.

Neuer FOG 27 Verschluss

Nicht nur für die Generation 60 plus ist der neue FOG 27 Verschluss für Brausetabletten leichter und vor allem sehr viel schneller zu öffnen als herkömmliche Verschlüsse. Konsumenten benötigen im Schnitt 70 Prozent weniger Kraftaufwand, wie eine von Sanner in Auftrag gegebene Vergleichsstudie zeigt. Da der FlipTop-Verschluss fest an der Brausetablettenröhre angebracht ist, lässt sich der FOG 27 zudem leicht wiederverschließen und kann nicht verloren gehen. In Kombination mit dem IML-Verfahren kann Sanner Kunden eine Komplettlösung bieten, die sowohl am Point-of-Sale als auch in der Handhabung überzeugt. „So entwickeln wir uns konsequent zu einem Systemlösungsanbieter weiter, der Kunden alle Produkte und Dienstleistungen aus einer Hand bieten kann“, berichtet Mähr.

Ralf Tiemann - Quelle: Sanner GmbH

Ralf Tiemann – Quelle: Sanner GmbH

Immer mehr kundenindividuelle Lösungen

Auch die hauseigene Engineering-Kompetenz baut das Unternehmen aktuell sukzessive weiter aus. „Neben unseren eigenen Standardprodukten wächst die Nachfrage nach kundenindividuellen Verpackungslösungen stetig, vor allem im asiatischen Markt“, bestätigt Ralf Tiemann, Geschäftsführer Sanner Pharmaceutical & Medical Packaging Materials (Kunshan) Co. Ltd. „Deshalb ist unser Know-how im Bereich Engineering für dieses Geschäftsfeld besonders wichtig. Denn durch langjährige Erfahrung und zahlreiche, erfolgreiche Kundenprojekte wissen wir bei Sanner, wie man spezielle Anforderungen in qualitativ hochwertige individuelle Produkte und Lösungen umsetzt“, schließt Dirk Mähr.

Quelle: Sanner 
GmbH

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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