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Personalengpässe durch Rente mit 63 unvermeidbar

Bremen – Die Rente mit 63 steht in den Startlöchern und eine erste Welle der Rentengänger wird viele Unternehmen vermutlich hart treffen. Bricht ein Teil des Personals kurzfristig weg, bleibt kaum Zeit, um für adäquaten Ersatz zu sorgen. „Für alle, die länger arbeiten möchten, gibt es laut Reform keine höhere Rente. Aus diesem Grund erwarte ich deutlich mehr Renteneintritte als gewöhnlich. Dies sorgt für große Personalengpässe. Viele Unternehmen können diese gar nicht so kurzfristig auffangen“, berichtet Bernd Feinermann, Geschäftsführer der RASANT Personal-Leasing GmbH aus Bremen. Zeitarbeitsunternehmen wie RASANT, verfügen über Fachkräfte und Personal für verschiedene Berufszweige, welches sie Unternehmen kurz- oder mittelfristig überlassen. Hierdurch kompensieren diese die drohenden Personalengpässe, die durch die Rente mit 63 aufkommen. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer Übernahme in eine Festanstellung.

Rasant Personal-Leasing GmbH - Geschäftsführer Bernd Feinermann
Rasant Personal-Leasing GmbH – Geschäftsführer Bernd Feinermann

Vor allem Branchen, die bereits stark vom Fachkräftemangel betroffen sind, stehen vor dem Problem, noch mehr Personal ersetzen zu müssen. Schon jetzt gibt es große Schwierigkeiten, der Auftragslage Herr zu werden.[1] „Kleine sowie mittlere Unternehmen verfügen gegenüber Großunternehmen natürlich über deutlich weniger Angestellte, die Abgänge kurzfristig kompensieren können. Wir stehen bereit, um den Unternehmen unter die Arme zu greifen und den drohenden Personalmangel abzufedern“, so Feinermann.

Als Folge der Rente mit 63 sollten sich Unternehmen mit dem Thema Zeitarbeit sowie auch mit den verschiedenen Personal-Leasing-Unternehmen am Markt intensiv auseinandersetzen. Feinermann erklärt abschließend die Schwerpunkte der Arbeit bei RASANT: „Wir legen großen Wert auf gut geschultes Personal. 2013 investierten wir zum Beispiel alleine 250.000 Euro in Schulungen. Aber auch Mitarbeitermotivation ist für uns ein zentrales Thema. Neben unserem Club der Besten, der Mitarbeiter für besondere Leistungen auszeichnet, setzen wir auf Incentives, wie zum Beispiel kürzlich mit einer Schulranzen-Aktion.“ Das Portfolio der Zeitarbeitsunternehmen unterscheidet sich allerdings grundsätzlich. Bei der Zusammenarbeit sollten Unternehmen daher darauf achten, dass die eigene Unternehmenspolitik zu der des Anbieters passt.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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