Unternehmen

Outplacementberatung für neue Perspektiven in Unternehmen

Die Trennung von Mitarbeitern stellt regelmäßig eine der schwierigsten Aufgaben in einem Unternehmen dar. Dies gilt erst recht dann, wenn es sich um die Verabschiedung von verdienten Fachkräften handelt, deren Arbeitsplatz aufgrund arbeitsorganisatorischer oder anderer betrieblicher Notwendigkeiten nicht weiter erhalten werden kann und für die eine Weiterbeschäftigung in anderer Funktion im Unternehmen nicht möglich ist. Dann entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, mit welchem Grundgefühl die Trennung auf beiden Seiten vollzogen wird. Hier kann eine Outplacementberatung Wege zu einer wertschätzenden Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen aufzeigen.

Eine Frage der richtigen Worte

Foto: Bildarchiv ARKM
Foto: Bildarchiv ARKM

Die Tatsache, dass eine langjährige verdiente Mitarbeiterin oder auch Mitarbeiter das Unternehmen verlassen muss, führt verständlicherweise bei den Personalverantwortlichen zu einem hohen Maß an Nervosität. Diese lässt sich dann auch oft im eigentlichen Trennungsgespräch nur schwer kaschieren. Ins kalte Wasser geworfen fangen die Betroffenen dann oft rhetorisch zu schwimmen an und finden nicht die passenden Worte, die der bisherigen Bedeutung der Tätigkeit des Mitarbeiters in ausreichender Weise gerecht werden. Hier kann die Beratung in Sachen Outplacement durch die Managementberatung Mühlenhoff dazu beitragen, die Angelegenheit vor allem vom Tonfall her in der passenden Weise anzugehen. Diese Form der wertschätzenden Kommunikation wird vor dem eigentlichen Termin mit Trainern geübt. Dieses kann auf Video aufgezeichnet werden, um später anhand der Aufnahmen eine Analyse der Stärken und Schwächen in der Kommunikation vorzunehmen und im nächsten Schritt Verbesserungen auszuarbeiten.

Die eigentliche Trennung

Für den Termin selber ist der verantwortliche Vorgesetzte dann so vorbereitet, dass die zur Trennung führenden Tatsachen so präsentiert werden können, dass die Unabhängigkeit der Entscheidung von der Person der oder des Entlassenen klar herausgearbeitet werden kann, was dem abschließenden Dank für die gute Zusammenarbeit den richtigen Charakter verleiht. Unmittelbar nach dem Gespräch wird dann ein Mitarbeiter ein an die Entlassung unmittelbar anschließendes Auffanggespräch führen, in welchem bereits erste Perspektiven für die mögliche berufliche Zukunft des Betroffenen aufgezeigt werden können. Hierdurch soll vor allem das innere Loch weniger tief ausfallen, in welches der Betroffene mit Sicherheit fallen wird. Auch in den kommenden Tagen und Wochen sollte der ausscheidende Mitarbeiter daher eine intensive Outplacement-Betreuung erhalten. Hierzu gehört im ersten Schritt eine Reflexion über den bisherigen beruflichen Werdegang sowie Ausarbeitung der Stärken sowie möglicher Lernfelder im Hinblick auf eine berufliche Umorientierung. Anschließend erfolgt dann Neudefinition der beruflichen Strategie und eine hieran angepasste Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen. Parallel hierzu wird ein Coaching zur Stellensuche sowohl auf dem offenen als auch dem verdeckten Arbeitsmarkt durchgeführt. Im Idealfall reicht Betreuung dieser Art bis in die Vertragsverhandlungen für eine neue Stelle. Auf diese Weise lassen sich mögliche Reibungsflächen frühzeitig glätten, um den Übergang des bisherigen Angestellten in ein neues Arbeitsverhältnis zu keiner längerfristigen Belastung für beide Seiten werden zu lassen.

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter [email protected] in der Redaktion erreichbar.
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