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Marketing: Welche Werbemittel empfehlen sich für Mittelständler?

Als Mittelständler zieht man in Bezug auf Werbung verglichen mit Großkonzernen den Kürzeren, zumindest hinsichtlich des Budgets. Doch wer eine durchdachte Strategie verfolgt und nicht nur auf die teuersten Kanäle setzt, kann diese vermeintlichen Nachteile oft durch Flexibilität und eine gezielte Strategie ausgleichen. Darüber hinaus sollte man sich bewusst sein, welche Kanäle und Kampagnen am meisten Vorteile bringen und am besten beim Kunden ankommen. Eine aktuelle Studie von Kantar Milward Brown hat sich mit diesem Thema befasst.

Klassische Werbekanäle

Auch wenn Onlinewerbung im Kommen ist, setzen große Konzerne wie Procter & Gamble, Ferrero oder L’Oréal nach wie vor auf klassische Werbung. Nach Branchen sortiert, gibt der E-Commerce am meisten Geld für klassische Werbung aus. Darauf folgen die Autoindustrie und auf dem dritten Platz die Onlinedienstleister. Besonders stark zugelegt haben der Lebensmittel-Einzelhandel, Waschmittel-Hersteller sowie die Branche der Telekommunikationsgeräte, so das Magazin Werben und Verkaufen. Gegenüber Online- und Printwerbung verlagern sich die Ausgaben zunehmend auf audiovisuelle Medien, wie die von WuV zitierte Studie von Nielsen ergab.

Auswahl der Werbemittel

Klassische und einfache Print-Werbemittel können im Vergleich zum TV-Spot kostengünstig umgesetzt werden. Auffällige und ansprechend gestaltete Werbeartikel, Flyer oder Aufkleber sind dank professioneller Anbieter im Netz schnell bestellt und für viele Mittelständler nicht aus ihren Werbeausgaben wegzudenken. Abgesehen von der Verwendung als klassisches Werbegeschenk für Kunden können sie auch als Teil einer Guerilla- Marketing-Kampagne eingesetzt werden.

Laut der eingangs erwähnten Studie von Kantar Milward Brown werden Werbekanäle wie Außenwerbung, Printanzeigen und TV-Spots derzeit durchschnittlich positiver aufgenommen als Online-Werbung. Es gilt also nicht nur, den Kanal zu wählen, bei dem man seine Kunden findet, sondern auch zu beachten, in welchem Kanal die Werbung positiv aufgenommen wird.

Auf Emotionalität setzen

Im Bereich der TV-Werbung, Pre-Rolls und Sozialen Medien gilt laut Kantar Milward Brown, unbedingt mehr Gefühle zu wagen beziehungsweise auszulösen und nicht zu versuchen, mehrere Kernbotschaften auf einmal zu transportieren. Die Botschaft sollte möglichst explizit und leicht verständlich sein. Um die Marke zu stärken, gilt es, die Story der Kampagne über den ganzen Clip hinweg zu steigern, sodass eine positive Auswirkung und Assoziation erreicht wird. Auch bei Kampagnen, die kurzfristiger und auf ein bestimmtes Produkt ausgelegt sind, gilt es, die Marke stark in dieser zu integrieren, um auch langfristig damit Erfolg zu haben. Wer also in einen Spot investieren möchte, solle diese Rechercheergebnisse beachten, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.


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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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