Trotz der gesunkenen Nachfrage nach Printmedien können sich Journalisten auch heute noch mit gutem Schreibstil und Engagement einen Namen machen. Wer es schafft, einen der vielen Journalistenpreisen zu ergattern, mit denen herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet werden, sollte sich nicht nur geehrt fühlen, sondern kann auch mit einem Karriereaufschwung rechnen. Laut newsroom- Chefredakteur Bülend Ürük öffnen Journalistenpreise die Tür zu neuen, attraktiven Jobs oder Redaktionen, die durch die Auszeichung erst auf die Autoren aufmerksam werden. Im frisch erschienenen “Journalistenpreise Guide 2014” (3. Jahrgang) sind auf 32 Seiten die wichtigsten Preise nach Ressorts erfasst. Bei jedem Preis ist angeführt, wer diesen ausschreibt, wo man sich bewerben kann und wie groß die Prämie ist, die man mit einem Preis erhält. In Deutschland allein existieren rund 300 Preise, die etwa für außergewöhnliche Finanzberichterstattung, packende Beiträge im Sport oder Tiefgründiges in der Kultur vergeben werden.

Der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, kurz “Freischreiber”, zeichnet im Umtausch die fairste und fieseste Redaktion mit dem Freischreiber-Hölle-Preis aus. Der Freischreiber-Himmel-Preis geht an die Redaktion, die sich als vorbildliche Auftraggeber für freie Journalisten bewiesen hat. Die Bewertung geben daber die Journalisten ab. Damit wollen die Freischreiber für ausgeglichene Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt für Journalisten und Journalistinnen sorgen.

Spitzenpreise werden verliehen

Unter den Preisen wurde erst vor Kurzem der Helmut-Schmidt-Journalistenpreis zum 18. Mal von der drittgrößten deutschen Privatkundenbank ING-DiBa ausgehändigt. Mit dem Preis werden ausgezeichnete Leistungen im Bereich des Wirtschafts- und Verbraucherjournalismus geehrt. Aus 154 Bewerbungen wurden die offiziellen Preisträger von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Wer als Siegerkandidat für den “Helmut-Schmidt-Journalistenpreis” in drei Besetzungen hervorgegangen ist, kann hier weitergelesen werden. Die Qualität der Arbeiten war dieses Jahr so gut, dass der dritte Preis sogar zweimal vergeben wurde.

Die Gewinner des Deutschen Journalistenpreises, die Mitte September bekanntgegeben wurden, sind in diesem Jahr zwei Beiträge aus der Wirtschaftswoche, die sich den Themen Spekulationen mit Lebensmitteln und der Wiederverwertung von Kaffeesatz widmen. Der djp Wirtschaft, Börse, Finanzen prämiert jedes Jahr herausragende redaktionelle Beiträge in deutschsprachigen Print- und Online-Medien, die sich mit Wirtschafts- und Finanzthemen beschäftigen. Als Juroren fungieren dabei Herausgeber, Chefredakteure und Ressortleiter führender Medien sowie meinungsbildende Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft.

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