Aktuelle MeldungenUnternehmen

E.ON und DEKRA kooperieren bei Energieeffizienz

München – Um Steuervorteile im Energiebereich auch künftig in Anspruch nehmen zu können, müssen Unternehmen den Nachweis eines Energie-Audits oder eines Energiemanagementsystems erbringen. “Das Thema Einsparen von Strom und Wärme ist zwar für die meisten Unternehmen längst an der Tagesordnung”, sagt Dr. Heinz Rosenbaum, Geschäftsführer der E.ON Energie Deutschland. “Trotzdem gibt es Erfahrungswerte, dass in vielen Betrieben der Energieverbrauch noch um bis zu 15 Prozent gesenkt werden kann. Und das mit überschaubarem Aufwand und meist nur kleineren Investitionen.” E.ON bietet in Zusammenarbeit mit DEKRA eine gezielte Energieeffizienz-Beratung vor Ort an. Experten ermitteln dabei alle betriebsspezifischen Kennzahlen zum Energieverbrauch, identifizieren Einsparpotenziale und geben der Geschäftsführung konkrete Handlungsempfehlungen.

Quellenangabe: "obs/E.ON Energie Deutschland GmbH"
Quellenangabe: “obs/E.ON Energie Deutschland GmbH”

Davon profitierte auch Erik Epple, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses in Rutesheim (Landkreis Böblingen). Über E.ON beauftragte er DEKRA mit einer Energieeffizienzberatung für Verkaufsräume, Werkstatt und Lager. Die Experten haben bei ihrer Analyse von Beleuchtung, Klimatechnik und Heizungssystem sogar ein signifikantes Einsparpotential von rund 65.000 Kilowattstunden bzw. 31 Prozent der Stromkosten pro Jahr ausgemacht. Und dieses Potenzial kann ohne große Investitionen genutzt werden. “Die Empfehlungen setzen wir konsequent um, etwa durch den Austausch unserer schon etwas älteren Neonröhren durch moderne und energiesparende LED-Leuchten”, erklärt Erik Epple.

Die Zusammenarbeit beginnt mit einer Initialberatung. Auf Basis der vorhandenen energietechnischen Daten und einer Betriebsbegehung erstellen die Berater einen Bericht, der den Ist-Zustand festhält und mögliche Energieeffizienzmaßnahmen vorschlägt. Zweiter Schritt ist die Detailberatung mit anschließendem Maßnahmenplan und konkreten Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Gefragt sind zukunftssichere Lösungen – nicht nur um den Spitzenausgleich auch nach 2015 in Anspruch nehmen zu können, sondern um langfristig Energie einzusparen. Die Initialberatung wird bis zu 80% und die Detailberatung bis zu 60% durch die KfW gefördert.

Quelle: ots

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
Zeige mehr

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"