„90% aller Fehler sitzen vor der Tastatur“, schrieb einmal ein unbekannter Autor im Internet. Und tatsächlich: Es ist gar nicht so leicht, eine fehlerfreie Performance im beruflichen Alltag abzuliefern. Wir sitzen vor Maschinen, die ob ihrer perfekten Programmierung zuverlässig funktionieren, sind selbst aber (glücklicherweise) keine Maschinen, auch wenn wir freilich eine sehr gute Ausbildung genossen haben, vor Motivation strotzen und über reichlich Erfahrung verfügen, die uns zu alten Hasen am Schreibtisch macht.

Den Faktor „Mensch“, der hin und wieder den einen oder anderen Fehler garantiert, mal ausgeklammert, ist es auch und vor allem das Arbeitsumfeld, das entscheidenden Einfluss auf unsere Leistung nimmt.

Wir verrenken uns den Hals vor unserem Computer-Monitor, sitzen mit zusammengekniffenen Augen da, rutschen auf unserem Bürostuhl von einer Pobacke auf die andere, optimieren die Einstellung von Arm- und Rückenlehne fast täglich, verstellen unter Umständen sogar die Tischplatte, konzentrieren uns bis aufs Äußerste. Und obgleich wir jeden Tag einen großen Kampf kämpfen, bleiben wir – im wahrsten Sinne des Wortes – auf unseren Problemen sitzen. Wir sind nicht davor gefeit: körperliche Beschwerden und Leistungsabfall brechen über uns herein (weitere Informationen finden Sie hier).

Manch ein pfiffiger Zeitgenosse wirkt dem entgegen, indem er in seiner Mittagspause einen ausgedehnten Spaziergang unternimmt, manch ein Anderer macht Dehnübungen am Schreibtisch. Ein guter Ansatz zwar, jedoch noch lange nicht die Lösung des Problems, denn eine dauerhafte Verbesserung verspricht das nicht. Schon nach kurzer Zeit kämpft man ihn wieder – den Kampf gegen die „Windmühlen des Büroalltags“…

Quelle: Pixabay

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Viele Leidgenossen stellen sich erst gar nicht diesem Kampf. Sie nehmen es hin, wie es ist und schlurfen abends Tag für Tag völlig gerädert und mit krummem Buckel zu ihrem Auto auf dem Firmenparkplatz.

Doch das muss nicht sein. Gibt es doch eine mehr als vielversprechende Gegenmaßnahme, die uns Besserung verspricht: den Steharbeitsplatz!

Dieser sorgt nicht nur für eine willkommene Abwechslung und somit einen Farbtupfer im oftmals grauen Büroalltag, nein, er bringt noch weitaus wichtigere Faktoren mit sich.

Größtes Plus ist wohl, dass der Steharbeitsplatz eine gesundheitsfördernde Entlastung für den Rücken darstellt. Viele kennen es nur allzu genau: Langes Arbeiten in sitzender Haltung schlägt sich auf den Rücken nieder – entsprechende Schmerzen inklusive.

Das dauerhafte Sitzen geht vor allem zu Lasten der Lendenwirbelsäule. Diese wird hierbei – entgegen ihrer natürlichen Form – nach hinten durchgebeugt. Der Steharbeitsplatz hingegen sorgt dafür, dass die Belastung oder gar Quetschung der Bandscheiben, die bei dauerhaftem Sitzen entsteht, gemindert wird.

Durch die Alternative Steharbeitsplatz und deren Nutzung kommt es zu vielen Wechseln in der Beanspruchung der tieferen Rückenmuskulatur, welche dadurch trainiert wird. Da die Wirbelsäule somit nicht andauernd die Arbeit der Muskulatur übernehmen muss und dies der Gesundheit mehr als zuträglich ist, stellt das Pendant zum Sitzarbeitsplatz eine tolle Ergänzung im Arbeitsalltag dar.

Ergebnis ist zum einen, dass hierdurch ein beschwerdefreies Arbeiten ermöglicht wird. Die Entspannung der Rückenmuskulatur sorgt für einen körperlichen und somit auch mentalen Schub sowie die Möglichkeit, endlich wieder deutlich konzentrierter zu Werke zu gehen. Durch die wegfallende Belastung und Ablenkung steigt das Leistungsvermögen – und die Laune sowieso. Auf Dauer senkt die Maßnahme natürlich auch die Wahrscheinlichkeit einer (längeren) Erkrankung. Und nicht zuletzt: Auch im Stehen werden Kalorien verbrannt. Das bedeutet, dass sich so ganz nebenbei auch noch etwas für die „Bikini-Figur“ tun lässt – auch nicht das Schlechteste!

Wer sich in den Textzeilen wiederfindet und genau weiß, dass sich solche Probleme nicht eben aussitzen lassen, der hat im Blog von Schäfer Shop die Möglichkeit, tiefer in die Materie einzutauchen. Hier finden sich reichlich Hintergrundinformationen und ebenso Anregungen, die bei konsequenter Umsetzung bestimmt dafür sorgen, dass der Firmenparkplatz nach Feierabend endlich mal wieder locker-beschwingt und in aufrechter Haltung überquert werden kann…

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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