Es ist soweit: Weihnachten naht in großen Schritten. Spätestens jetzt sollten Unternehmen handeln. Denn neben Kunden und Geschäftspartner freuen sich auch die eigenen Mitarbeiter über eine kleine Anerkennung in Form eines Weihnachtspräsentes. Zwar richten die meisten Unternehmen eine Weihnachtsfeier aus und auch eine finanzielle Gratifikation ist in vielen Betrieben noch immer Standard. Aber genau das ist es auch: Standard. Wer wirklich Wertschätzung ausdrücken möchte, muss etwas mehr bieten: ein kleines Weihnachtsgeschenk.

Mitarbeiter wünschen sich ein Weihnachtsgeschenk

Foto: ARKM

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Weihnachtsgeld ist Teil des Arbeitsvertrages bzw. des Gehaltgefüges. Eine Weihnachtsfeier gehört zum guten Ton. Ein Weihnachtsgeschenk jedoch zeugt wirklich von Anerkennung. Allerdings suchen die Verantwortlichen immer wieder Präsente aus, die nicht gut ankommen. Klassische Bespiele sind Schokolade oder der feine Kugelschreiber. Beides fällt eher in die Kategorie “typisches Werbegeschenk”. Dass Mitarbeiter deshalb nicht in Jubel ausbrechen, ist allein aus diesem Grund erklärbar. Die Mitarbeiter wünschen sich aber tatsächlich auch etwas anderes. Das zeigen Untersuchungen wie die von Sedoxo, einem Anbieter für betriebliche Sozialleistungen und Incentives. Demnach wünschen sich rund drei Viertel der Befragten Sonderzahlungen oder Gutscheine. Allerdings erhält bisher nur ein knappes Drittel genau dieses Wunschgeschenk.

Richtige Weihnachtsgeschenke einfach finden

Es muss also nicht immer etwas Ausgefallenes oder Teures sein. Die Art des Weihnachtsgeschenks ist ausschlaggebend. Mit Schokolade oder Klebezetteln können Unternehmen aber kein Blumentopf gewinnen. Im Gegenteil: Das wirkt einfallslos und langweilig.

Vor dem Hintergrund der Wünsche lassen sich drei Mitarbeitergeschenke definieren, die gut ankommen:

  • Gutscheine,
  • Praktisches,
  • Klassisches.

Gutscheine für die Mitarbeiter als Weihnachtsgeschenk

Gutscheine? Das klingt zunächst ebenfalls einfallslos. Es sollte aber kein Geldgutschein für den Online- oder Einzelhandel sein, sondern ein Gutschein für ein Produkt oder eine Dienstleistung. So wird aus dem Weihnachtsgeschenk ein Erlebnis. Beispiele für gute Gutscheine sind welche für die örtliche Therme, eine Massage oder eine Hotel. Auch Gutscheine für ein Fitnesscenter, eine Bar oder ein Freizeitpark sind denkbar. Tankgutscheine oder Einkaufsgutscheine hingegen bieten keinen “Erlebniswert” und verpuffen als Alltägliches.

Gutscheine eignen sich auch deshalb gut als Weihnachtsgeschenke, weil sie bei richtiger Handhabung steuerlich anders als Präsente behandelt werden. Nähere Informationen sind unter anderem hier bei Haufe.de abrufbar.

Praktisches als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter

Eine weitere Kategorie von Weihnachtsgeschenken für die Belegschaft sind praktische Dinge, die jeder nutzen kann, aber nicht jeder besitzt. Das können technische Geräte sein, ein besonderes Gesellschaftsspiel oder einfach ein kleines selbsterwärmendes Wärmekissen für die Jackentasche. Eine noch unverbrauchte Idee ist beispielsweise ein externer Akku. Praktisch jeder Mitarbeiter verfügt über ein Smartphone. Mit einem zusätzlichen externen Akku kann der Nutzer die Betriebszeit der Smartphones oder ähnlicher Geräte entsprechend verlängern. Dieses Weihnachtsgeschenkt ist praktisch, überraschend und modern zugleich. Übrigens lässt sich ein solches Geschenk auch mit Unternehmenslogo verzieren und passt preislich sehr gut unter die steuerliche Freigrenze für Sachzuwendungen. Eine gute Übersicht dazu finden Sie auf Powerbanktest.net.

Klassisches für die Mitarbeiter zu Weihnachten

Wer keinen passenden Gutschein findet oder lieber den klassischen Weg beschreiten möchte, kann aus einer Fülle von Geschenkideen schöpfen. Allerdings sind Schokolade oder Blumengeschenke bei den Mitarbeitern der Studie zufolge nicht besonders beliebt. Der Mittelweg kann aber sinnvoll sein: Ein guter Tropfen Wein oder Feinkost vom Italiener dürfte vielen Mitarbeitern munden.

Wichtig bei dieser klassischen Variante ist aber, nicht den Anschein einer unüberlegten Massenabfertigung zu erwecken. Daher sollten Unternehmen sehr gezielt nach guten Ideen suchen, die nicht ausgelutscht wirken, sondern die eigene Belegschaft wirklich freuen. Das ist beispielsweise leicht möglich, indem die Geschenke personalisiert werden. Je nach Mitarbeiterzahl können kleine handgeschriebene Kärtchen oder ein eingravierter Name diesen Ansatz erfüllen. Dann kommt sogar ein hochwertiger Kugelschreiber gut an. Je persönlicher, desto besser.

Mit Freude schenken und Anerkennung zeigen

Weihnachten ist die Möglichkeit für Unternehmen, den Mitarbeitern über die Gehaltsabrechnung hinaus Anerkennung zu zollen. Diese spezielle Form der Wertschätzung sollte sich kein Verantwortlicher entgehen lassen. Denn sie trägt zur Motivation, zur Mitarbeiterbindung und nicht zuletzt zum guten Ruf eines Unternehmens bei. Am Ende zählt für Mitarbeiter wie in der Familie eben auch die Mühe, die sich ein Schenkender macht. Eine Anerkennung in Form eines wohl überlegten Weihnachtsgeschenkes ist die vielleicht schönste Art, Danke zu sagen.

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Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.
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