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ALNO setzt positive Geschäftsentwicklung auch im 3. Quartal fort

Pfullendorf – Die ALNO setzt ihre positive Geschäftsentwicklung in diesem Jahr weiter fort. Zum dritten Mal in Folge vermeldet der Konzern Wachstum in Umsatz und Ergebnis. Auf Basis der vorläufigen Zahlen erzielte der ALNO Konzern zwischen Januar und September 2015 einen Umsatz von 392,9 Mio. Euro. Das sind 14,0 Mio. Euro oder 3,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (378,9 Mio. Euro). Das EBITDA hat sich – bereinigt um Sondereffekte – um 20,2 Mio. Euro oder 90 Prozent von -22,4 Mio. Euro auf -2,2 Mio. Euro verbessert. Inklusive Sondereffekte beträgt das EBITDA in den ersten neun Monaten dieses Jahres 22,5 Mio. Euro. Darin enthalten sind Effekte aus der Entkonsolidierung der Impuls Küchen GmbH per 30. Juni 2015 in Höhe von rund 25 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres betrug das EBITDA 29,9 Mio. Euro inklusive rund 52 Mio. Euro an Sondereffekten aus der Übernahme der AFP.

Allein im dritten Quartal 2015 verbesserte der ALNO Konzern seinen Umsatz um 7,7 Mio. Euro oder 6,9 Prozent auf 119,9 Mio. Euro (Vorjahr: 112,2 Mio. Euro). Das EBITDA – ohne Sondereffekte – kletterte um 8,0 Mio. Euro oder 96 Prozent auf -0,3 Mio. Euro (Vorjahr: -8,3 Mio. Euro). Bereits im ersten und zweiten Quartal dieses Jahres hatte ALNO Steigerungen bei Umsatz und (um Sondereffekte bereinigtes) Ergebnis vermeldet.

„Ziele werden erreicht“

„Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass unsere Internationalisierungsstrategie und die interne strategische Neuausrichtung richtig sind und Wirkung zeigen. So konnten wir durch den Verkauf der Impuls Küchen GmbH Ende Juni und das neu gegründete Joint Venture in Russland unsere strategische Ausrichtung weiter stärken. Unsere Ziele – weniger Umsatz im wettbewerbsintensiven Inlandsmarkt und weiteres Wachstum im Ausland – werden auch durch das Commitment des neuen chinesischen Ankeraktionärs Nature bestätigt. Besonders stolz macht uns die Entwicklung des operativen Geschäfts, das kontinuierlich seit nunmehr neun Monaten eine nachhaltig positive Entwicklung zeigt. Das sollte auch unseren härtesten Kritikern zeigen, dass wir tatsächlich in der Lage sind, unsere Ziele zu erreichen“, so Max Müller, CEO der ALNO AG.

Ergebnis ALNO Konzern ohne AFP Küchen

Auf einem sehr guten Weg befindet sich nach wie vor der ALNO Konzern ohne AFP: Allein im dritten Quartal dieses Jahres verzeichnete das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um 5,3 Mio. Euro oder 6,7 Prozent auf 84,9 Mio. Euro gegenüber dem dritten Quartal 2014 (79,6 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBITDA) verbesserte sich – ohne Sondereffekte – von -5,7 Mio. Euro um 2,6 Mio. Euro oder 46 Prozent auf -3,1 Mio. Euro.

In den ersten neun Monaten 2015 betrug der Umsatz des ALNO Konzerns ohne AFP 293,2 Mio. Euro und damit knapp 16 Mio. Euro oder 5,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (277,3 Mio. Euro) Das EBITDA belief sich – ohne Sondereffekte – auf -3,6 Mio. Euro, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 13,1 Mio. Euro oder 78,5 Prozent.

Ergebnis AFP Küchen

Weiterhin für positive Effekte sorgen bei der AFP Küchen AG die Ende 2012 gestarteten Effizienzprogramme. So verbesserte die AFP in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihr EBITDA um 6,7 Mio. Euro oder 117 Prozent auf 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: -5,7 Mio. Euro).

Nicht ganz gehalten werden konnte der Umsatz, der zum 30. September 100,5 Mio. Euro betrug und damit 1,2 Mio. Euro oder 1,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (101,7 Mio. Euro). Ein Grund liegt im Objektgeschäft, das schwächer verlief.

Stellenabbau wird konkret

Im Zuge der in 2014 gestarteten Neuausrichtung verhandelt der Konzern derzeit mit den Standort-Betriebsräten über einen konkreten Stellenabbau in den administrativen Bereichen und Leitungsfunktionen in Deutschland. Dazu hat der Konzern im Vorfeld mit dem Konzernbetriebsrat einen Rahmen-Interessenausgleich vereinbart. Im Ausland waren bereits im ersten Halbjahr einige Stellen abgebaut worden. Beide Maßnahmen werden in 2016 zu einem nachhaltigen operativen Ergebnisanstieg in Höhe von etwa 7 Mio. Euro im EBITDA führen.

Expansion in Skandinavien

Die ALNO setzt ihre internationale Wachstumsstrategie konsequent fort. Über seine internationale Beteiligungsholding ALNO International GmbH hält der Konzern seit 1. Oktober dieses Jahres 61 Prozent an der schwedischen Küchen Nordic AB. ALNO Vorstandsvorsitzender Max Müller: „Diese Akquise ist für ALNO von besonderer strategischer Bedeutung. Sie ermöglicht uns den Markteintritt in den attraktiven skandinavischen Markt und passt sehr gut in unsere Internationalisierungsstrategie.“

Die Küchen Nordic AB betreibt ihr Geschäft derzeit über drei eigene und drei von externen Händlern geführte Küchenstudios in Skandinavien und dient ALNO bereits auch als Vertriebskanal für Händler in den Regionen um Stockholm und Östersund. Zukünftig wird die Küchen Nordic AB unter Führung der ALNO International GmbH die Eröffnung weiterer eigener Küchenstudios und die Expansion des Projektgeschäftes in wichtigen skandinavischen Ballungszentren vorantreiben. ALNO ist damit einer der ganz wenigen deutschen Küchenhersteller, der in diesen Märkten präsent ist und zudem eigene Küchenstudios betreibt.

Ausblick

„Wir sind mit der Entwicklung des Unternehmens insgesamt sehr zufrieden. Deswegen gehen wir davon aus, dass wir auch im vierten Quartal dieses Jahres in Umsatz und operativem Ergebnis signifikant zulegen werden. Denn wir sehen deutlich positive Effekte aus der Effizienzsteigerung in allen Unternehmensbereichen für das laufende Geschäftsjahr. Auch der konsequente Verzicht auf margenschwache Umsätze, erhebliche Verbesserungen in Kundenstruktur und Produktmix sowie Kostensenkungen in allen Bereichen machen sich sehr positiv bemerkbar. Auch unsere ausländischen Gesellschaften werden hier wieder einen großen Beitrag leisten“, so Max Müller.

Quelle: ALNO AG

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
Mail: [email protected]
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