Am 30. Juni fand im Hirschvogel-Werk in Denklingen die Abschlussveranstaltung des Energieeffizienznetzwerks München-Oberbayern statt. In dem bereits 2010 gegründeten Netzwerk haben sich neun Unternehmen unterschiedlicher Branchen aus der Region München-Oberbayern dazu entschlossen, ihre Energieeffizienz durch gezielte Netzwerkarbeit und somit betriebsübergreifenden Erfahrungsaustausch zu verbessern. Als 2013 die erste Netzwerkphase abgelaufen war, wurde die Laufzeit des Energieeffizienznetzwerks München-Oberbayern um weitere drei Jahre bis 2016 verlängert.

Von links: Sebastian Gschwill (Hischvogel Holding GmbH), Thomas Heindl (HAWE), Philipp Poferl (Arqum), Stefan Lange (MTU), Dr. Serafin von Roon (FfE), Anna Gruber (FfE), Robert Novak (HAWE), Bernhard Schmelz (HAWE), Christian Möhrle (Hirschvogel Umformtechnik GmbH), Werner Dacher (Hirschvogel Umformtechnik GmbH), Stefan Schirm (BSH), Markus Wiedemann (Hilti), Sabine Zettel (MTU), Reiner Jaufmann (Hilti), Dr. Thomas Gulden (Schreiner). Quelle: Hirschvogel Holding GmbH

Von links: Sebastian Gschwill (Hischvogel Holding GmbH), Thomas Heindl (HAWE), Philipp Poferl (Arqum), Stefan Lange (MTU), Dr. Serafin von Roon (FfE), Anna Gruber (FfE), Robert Novak (HAWE), Bernhard Schmelz (HAWE), Christian Möhrle (Hirschvogel Umformtechnik GmbH), Werner Dacher (Hirschvogel Umformtechnik GmbH), Stefan Schirm (BSH), Markus Wiedemann (Hilti), Sabine Zettel (MTU), Reiner Jaufmann (Hilti), Dr. Thomas Gulden (Schreiner). Quelle: Hirschvogel Holding GmbH

Innerhalb der letzten drei Jahre fanden neun durch die Arqum GmbH moderierte Netzwerktreffen zu verschiedenen energierelevanten Themen abwechselnd bei den teilnehmenden Unternehmen statt. Zu Beginn einer jeden Veranstaltung wurde über Neuigkeiten aus dem Bereich der Energiegesetzgebung und des Energiemarkts informiert. Bei den darauffolgenden Vorträgen ging es um Themen mit technischen Fragestellungen wie Absorptionskälte und Kälteverteilung, elektrischen Antrieben oder Vermeidung von Stand-by-Verbräuchen bis hin zu organisatorischen Sachverhalten wie der Umsetzung interner Audits oder Mitarbeitermotivation. Unterstützt wurde die Netzwerkarbeit aus energietechnischer Sicht durch die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH (FfE GmbH) sowohl durch Beiträge bei den Treffen als auch durch die Erstellung von betriebsspezifischen und netzwerksübergreifenden Monitoringberichten. Bei den abschließenden Betriebsrundgängen mit dem Fokus auf Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich der Querschnittstechnologien wurde ein Blick über den Tellerrand ermöglicht.

Das Netzwerk setzte sich aus folgenden Unternehmen zusammen:

  • BSH Hausgeräte GmbH
  • HAWE Hydraulik SE
  • Hilti GmbH Industriegesellschaft für Befestigungstechnik
  • Hirschvogel Umformtechnik GmbH
  • Hirschvogel Komponenten GmbH
  • Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH
  • MAN Truck & Bus AG
  • MTU Aero Engines
  • Schreiner Group GmbH & Co KG

Als Ergebnis aller teilnehmenden Unternehmen konnte von 2008 bis 2015 eine Energieeffizienzsteigerung von 14,0 % und eine Reduktion der CO2-Emissionen von 11,6 % erreicht werden. Insgesamt werden durch die von den Betrieben realisierten Energieeffizienzmaßnahmen nun jährlich ca. 90 GWh (= Gigawattstunde) Energie eingespart und 25.000 t CO2-Emissionen vermieden. Im Vergleich dazu lag die durchschnittliche Energieeffizienzsteigerung der deutschen Industrie bei 0,8 % pro Jahr, was von 2008 bis 2015 etwa 5,6 % entspricht. Dieses äußerst gute Ergebnis belohnt Hirschvoel für die geleisteten Anstrengungen und motiviert weiter, neue Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz auszuschöpfen.

Quelle: Hirschvogel Holding GmbH

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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