Das Reisen wird immer zugänglicher: Günstige Flüge, Sparangebote, preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten wie z. B. über Airbnb laden dazu ein, hin und wieder eine kleine Auszeit zu nehmen. Flüge in das europäische Ausland sind teilweise deutlich günstiger, als die Strecke mit dem Zug zwischen Berlin und Bremen, auch Inlandsflüge sind teilweise erschwinglich. Dies ist vor allem durch günstige Airlines wie Ryanair oder Easyjet möglich. Doch eine günstig gebuchte Reise für ein schönes Wochenende kann schnell teurer werden, als man erwartet hat. Um frustrierende Situationen zu vermeiden, sollten Sie folgende fünf Tipps beachten.

1. Handgepäck: Maße genau prüfen

Es ist in der Regel unproblematisch, wenige Tage nur mit Handgepäck zu verreisen. Kleine, bequeme Handgepäckskoffer bieten ausreichend Möglichkeiten, um kein zusätzliches Gepäckstück aufgeben zu müssen. Die klassischen Maße für das Handgepäck betragen 55 x 40 x 20 cm, je nachdem, wie streng die Kontrollen sind, kann eine Überschreitung von nur einem Zentimeter bereits zu einem satten Aufpreis führen. Vor allem Ryanair gilt als eine Airline, die keinen Millimeter abweichen möchte und sehr hohe Preise für kleinste Überschreitungen berechnet. Um Geld zu sparen sollte man auf jeden Fall das Gepäck genau kontrollieren, bevor man eincheckt. Ebenso ist Vorsicht geboten, wenn der Hinflug und der Rückflug von unterschiedlichen Airlines vorgenommen werden. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Richtlinien für das Handgepäck unterschiedlich sind.

Ein Gepäckstück oder eine Gebühr wegen der Überschreitung von vorgegebenen Maßen kann im Übrigen teurer sein, als der komplette Flug. Ähnlich verhält es sich mit dem Gewicht für das Handgepäck und Aufgabegepäck – unbedingt vorher (samt Koffer) wiegen!

2.Kostengünstig parken

Wer nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, sollte sich im Vorfeld Gedanken über eine passende Parkmöglichkeit machen. Alle Flughäfen verfügen über ein eigenes Parkhaus oder einen Parkplatz, die Preise hierfür sind aber so teuer, dass es kaum tragbar ist, das Fahrzeug für die Zeit der Reise stehen zu lassen. Eine Alternative ist es, beim nächstgelegenen Nahrverkehrspunkt zu parken und von dort aus mit Bus und Bahn zum Flughafen zu fahren. Aber vor allem bei sperrigem Gepäck, mit Zeitdruck oder bei bestehenden Komplikationen in der Fortbewegung kann ein günstiger Parkplatz in der Nähe des Flughafens unabdingbar sein.

Wer z. B. am Flughafen Bremen parken möchte, kann einen Parkplatz online reservieren. So erhält man garantiert einen Parkplatz und ist nicht mit der Suche beschäftigt. Um den passenden Anbieter zu finden, ist ein Vergleichsportal wie Parkos am besten geeignet. Durch die Eingabe der Reisedaten und der Uhrzeiten ermittelt Parkos schnell und unkompliziert für Sie, wo Sie am günstigsten parken können. Auch ein Transfer zum Flughafen kann inklusive sein.

Foto: P’ixabay.com

3.Auf teure Snacks und Getränke verzichten

Dass die Preise für Speisen und Getränke am Flughafen und vor allem im Flieger unermesslich hoch sind, ist bekannt. Da es aber nicht erlaubt ist, Getränke mitzubringen, bezahlen Fluggäste hohe Summen für einen Becher Kaffee oder Saft. Unser Tipp: Am Flughafen umsehen! Nachdem Sie die Kontrolle passiert sind, haben Sie freie Wahl und können auf bestehende Angebote zurückgreifen. Häufig sind Getränke in Automaten oder in Flughafen-Supermärkten zwar teurer, als im normalen Einzelhandel, aber dennoch bedeutend günstiger, als im Flugzeug.

4.Wechselstuben prüfen

Sind Sie im Ausland angekommen, benötigen Sie die einheimische Währung. Für einen Touristen ist es häufig unübersichtlich, wie der aktuelle Kurs ist, aus diesem Grund lohnt sich der Blick ins Netz oder ein Vergleich zwischen mehreren Wechselstuben. Vorsicht ist bei Wechselstuben geboten, die besonders günstig auf den ersten Blick aussehen, obwohl sie sich im Zentrum befinden: Diese erheben häufig zusätzliche Gebühren.

5.Hotels oder Wohnungen abseits der Touristen-Hochburgen

Günstig zu übernachten ist in sehr vielen Städten möglich – meistens aber nicht direkt im Zentrum. Vergleichen Sie vor der Reise die Preise in der Stadt in verschiedenen Stadtbezirken, ziehen Sie es ebenso in Betracht, etwas außerhalb des Trubels zu nächtigen. Dort sind Sie nicht nur vor Touristenlärm geschützt, sondern können auch viel Geld sparen und eine andere, ruhigere Seite der Stadt kennenlernen.

Wer Abenteuer mag und kommunikativ ist, könnte Gefallen an Couchsurfing finden. Bei diesem Konzept ist es möglich, kostenlos bei freundlichen Gastgebern zu übernachten, sich für eine kurze Zeit in die Familie zu integrieren und Einheimische kennenzulernen. Dies ist aber ein Geben und ein Nehmen: Wer an Couchsurfing teilnehmen möchte, sollte bereit für Kommunikation und gemeinsame Stunden mit den Gastgebern sein. Menschen, die eine komplette Unabhängigkeit bevorzugen und nicht gestört werden möchten, sind mit einem klassischen Hotelzimmer besser beraten.

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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