Fulda– Das Shopsystem xt:Commerce liegt nach Informationen des EHI Retail Insituts auf Rang 5 der genutzten Shopsysteme unter den 1.000 größten Onlineshops in Deutschland. Der Full-Service-Provider für Internetlösungen, PSW GROUP (www.psw-group.de), hat sich die einstige Open Source-Lösung xt:Commerce im Rahmen ihrer Testreihe über Shopsysteme genauer angesehen. Mit zahlreichen Schnittstellen zu CRM, ERP und Co. überzeugte dabei sowohl das Integrationsniveau auf ganzer Linie, als auch die Modularität und die verschiedenen Ansätze, die Performance stabil zu halten.

Quelle: PSW Group

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„Von Haus aus eignet sich xt:Commerce für den deutschen Markt und individuelle Anpassungen sind problemlos und verhältnismäßig kostengünstig realisierbar. Alles in allem zeigte unser Test, dass Anwender mit diesem Shopsystem im Vergleich zu den beiden Wettbewerbern Magento und Shopware deutlich günstiger wegkommen. Für kleine bis mittelständische Unternehmen, deren Budget eher gering ist und die keine Probleme haben, sich in das insgesamt recht stimmige Backend etwas länger einzuarbeiten, zeigt sich xt:Commerce empfehlenswert”, resümiert Christian Heutger, Geschäftsführer der PSW GROUP, und ergänzt: „Bedenken sollten Anwender lediglich, dass ein zusätzlicher Support-Vertrag durchaus Sinn macht, denn die Community wird, anders als bei Shopware und Magento, bei xt:Commerce leider nicht so gut gepflegt.”

xt:Commerce beginnt bei der kostenfreien Start!-Edition und kann bis zum Multishop wachsen, womit Zukunftsfähigkeit und Modularität gegeben sind. Die Schnittstellenvielfalt überzeugt und auch, wenn die 10.000 Extensions von Magento bislang unerreicht bleiben, existieren viele hilfreiche Plugins. Schon in der Basisversion von xt:Commerce sind sämtliche wichtige Plugins vorinstalliert und -konfiguriert. Anwender können über zahlreiche Plugins ihren Onlineshop an ihre Bedürfnisse anpassen, wobei die Installationen einfach gehalten sind und keine Änderungen im Quellcode voraussetzen. Allerdings kann die Auswahl nicht an die von Magento, wahrscheinlich nicht mal an die von Shopware mit über 1.500 Plugins, heranreichen. Nichtsdestotrotz sind, bis auf wenige überteuerte Ausnahmen, die wichtigsten Tools kostenfrei oder in angemessenen Preislagen erhältlich. Mit Kosten zwischen Null und 1.199 Euro zuzüglich dem, was Anwender für etwaige Plugins ausgeben, gelingt die Shoperstellung damit zu günstigen Preisen.

„Dass Anwender bei der Lizenzsoftware den Shopkern nicht ändern können, mag für programmierfreudige Shopbetreiber ein Nachteil sein. Im gleichen Atemzug ist das aber wieder von Vorteil, da die Sicherheit gegenüber Hackerangriffen damit größer ausfällt”, weist Christian Heutger hin. Der IT-Sicherheitsexperte zeigt sich auch insgesamt in Sachen Sicherheit zufrieden: xt:Commerce ist Trusted Shops-vorzertifiziert. „Das bedeutet, dass alle Vorbereitungen zur Shop-Zertifizierung gegeben sind und der Prüfungsprozess für den eigenen Shop schneller und unkomplizierter vonstatten gehen kann”, erklärt er.

xt:Commerce entspricht dem Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS Standard), einem Regelwerk zur Abwicklung von Transaktionen via Kreditkarte. Mittels SSL-Zertifikat kann die Datenübertragung von Formulardaten sowie Kreditkarteninformationen geschützt werden. „Wer sich für die Multishop-Variante von xt:commerce entscheidet, also zwei oder mehr Shops plant, für den eignen sich Multidomain-Zertifikate. Ansonsten sind Einzel-SSL-Zertifikate das Mittel der Wahl. Um die Sicherheit des Online-Shops zu erhöhen, raten wir entweder zu einem organisationsvalidierten SSL-Zertifikat oder zu einem Extended Validation-Zertifikat, ergänzt Christian Heutger. Die Validierung, also die Identifikation des Zertifikat-Inhabers, fällt bei diesen beiden Prüfmethoden deutlich umfangreicher aus als beim domainvalidierten SSL-Zertifikat, womit die Sicherheit wesentlich optimiert wird.

Zwar zeigt sich Shopware im direkten Vergleich eine Spur benutzerfreundlicher, jedoch ist auch xt:Commerce insgesamt gut zu handhaben. Anwender benötigen lediglich etwas Zeit für die Einarbeitung. Die Usability für Online-Shop Kunden hängt dann, wie üblich, von den getroffenen Einstellungen und verwendeten Templates ab. „Insgesamt fühlen sich Kunden in xt:Commerce-Shops aber sicherlich sehr wohl”, so Heutger.

Quelle: PSW Group

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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