Die aktuelle Studie „Cloud Automation Excellence“ zeigt: Deutsche Unternehmen können von IT-Automatisierungsmaßnahmen hohe qualitäts- und sicherheitsbezogene Effekte erwarten. Wer nicht zeitnah in eine „Digital Infrastructure Platform“ investiert, läuft Gefahr, zentrale Voraussetzungen für den Erfolg digitaler Geschäftsmodelle zu verpassen. Ein Kommentar von Diethelm Siebuhr, Chief Executive Officer bei Nexinto.

Die Verbesserung der Softwarequalität hat für Entscheider einen hohen Stellenwert. Mehr als ein Drittel der Befragten (34 Prozent) sieht in der Automatisierung der IT-Infrastruktur eine gute Möglichkeit, die Fehlerrate im Rahmen der Entwicklungs- und Deployment-Prozesse zu verringern. Das leistet einen wichtigen Beitrag im Aufbau einer echten DevOps-Kultur und ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass jeder vierte Entscheider die Automatisierung mit der Anforderung nach kürzeren Innovations- und Release-Zyklen verknüpft, die durch moderne Microservices-Architekturen und den DevOps-Betrieb möglich werden.

Neben der Qualität spielt auch die Sicherheit eine große Rolle. Ein Drittel der Entscheider sieht den Beitrag zu einem stabilen und ausfallsicheren 24/7-Betrieb, der im digitalen Zeitalter von Internet of Things und E-Commerce-basierten Lösungen die zwingende Voraussetzung für Profitabilität und Kundenzufriedenheit ist. Ebenfalls ein qualitätsbezogenes Kriterium für den Ausbau der Automatisierung. Hinzu kommen Anforderungen im Kontext der Umsetzung von unternehmensweiten Compliance-Strategien. Hier ist die IT maßgeblich gefordert, müssen doch für alle IT-gestützten Prozesse die Nachvollziehbarkeit, Transparenz sowie Einhaltung der entsprechenden rechtlichen und unternehmensindividuellen Standards gewährleistet sein. Unternehmen und IT-Abteilungen, die in der Lage sind, die Compliance-Prozesse zu automatisieren und eine Auditierbarkeit „auf Knopfdruck“ zu gewährleisten, haben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Dies ist gerade bei der Realisierung komplexer Hybrid- und Multi-Cloud-Betriebskonzepte elementar wichtig, da hier manuell nur noch schwer nachvollziehbar ist, wann, wo und wie welche Daten verarbeitet werden. Ein hoher Automatisierungsgrad ist somit auch Grundlage für ebendiese weitverzweigten Cloud-Landschaften, in denen eine Vielzahl von Cloud Providern und Cloud-Diensten – von Infrastructure as a Service bis Software as a Service – eingebunden sind. Unternehmen, die jetzt in eine „Digital Infrastructure Platform“ investieren, werden zukünftig die besseren Marktchancen haben. Denn nur so lassen sich digitale Geschäftsmodelle auf lange Sicht profitabel und effizient skalieren.

Quelle: Nexinto GmbH/riske & jorns

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Despina Tagkalidou

Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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