Wie ein Energieträger den Weg zu einer regenerativen Wärmeversorgung eröffnet – ohne Umbau, Lärm und Stress

Berlin. Bei Strom ist “Öko” so beliebt wie nie: In einer repräsentativen Umfrage von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt gaben 20 Prozent der Teilnehmer an, inzwischen Ökostrom zu beziehen. Weit weniger bekannt ist, dass sich auch mit der Wärmeversorgung ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz leisten lässt. So genanntes Bio-Erdgas lässt sich laut Zukunft ERDGAS e. V. von allen Gasheizungen ohne Umrüstung nutzen. Die ohnehin gute Klimabilanz von Erdgas wird damit noch einmal deutlich verbessert.

Quellenangabe: offenes Presseportal

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Erdgas ist ein sauberer Energieträger: Abgase von Erdgasheizungen sind nahezu frei von Staub und Ruß, zudem wird im Vergleich zu Öl und Kohle deutlich weniger CO2 freigesetzt. Angewendet in moderner Gasheiztechnik wird die im Erdgas vorhandene Energie effizient umgewandelt, zur gleichzeitigen Wärme- und Stromerzeugung genutzt oder mit erneuerbaren Energien kombiniert. “Durch mehr Bio-Erdgas im Versorgungsnetz können wir die positive Ökobilanz von Erdgas noch einmal deutlich verbessern”, erklärt Dr. Timm Kehler, Sprecher des Vorstands des Zukunft ERDGAS e. V. “Dieses auf Erdgas-Qualität veredelte Biogas verbrennt nahezu CO2-neutral und lässt sich dabei in unbegrenzter Menge in das öffentliche Erdgas-Versorgungsnetz einspeisen.” Bis 2030 soll der Bio-Erdgas-Anteil in der Erdgasversorgung nach den Zielen der Bundesregierung jährlich auf 10 Milliarden Kubikmeter steigen. Das entspricht etwa 10 Prozent des heutigen Erdgasverbrauchs pro Jahr.

 In jeder Erdgas-Heizung nutzbar

Im Gegensatz zu mit Biosprit betriebenen Kraftfahrzeugen macht es für eine Heizung keinen Unterschied, ob sie konventionelles Erdgas oder regeneratives Bio-Erdgas nutzt. Die Anlage kann durch die regenerative Energie keinen Schaden nehmen. Ohne Risiko, großen Aufwand und Umrüstung hat somit jeder Besitzer einer Erdgasheizung die Möglichkeit, Bio-Erdgas zu nutzen. Viele Energieversorger bieten ihren Kunden heute Versorgungstarife mit verschiedenen Beimischungsquoten von bis zu 100 Prozent an. Damit ist für jeden Eigenheimbesitzer, der mit Erdgas heizt, ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz mit geringem Aufwand möglich.

Bio-Erdgas ist nicht nur klimaschonend und reduziert CO2-Emissionen, sondern bietet darüber hinaus auch wirtschaftliche Standortvorteile: Der Energieträger aus heimischer Produktion kann ganzjährig und konstant produziert, ins Erdgasnetz eingespeist und gespeichert werden. Mit Bio-Erdgas kann so auf eine plan- und regelbare erneuerbare Energie zugegriffen werden, die räumlich und zeitlich bedarfsgerecht zur Verfügung steht. Zudem bietet Bio-Erdgas einen technologieoffenen und geringinvestiven Umstieg auf erneuerbare Energien und trägt somit zu einer sozialverträglichen Energiewende bei.

Weitere Informationen zu Bio-Erdgas gibt es auf www.erdgas.info/bio-erdgas.

Quelle: ots

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Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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