Berlin – Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) hat an Bundestagspräsident Lammert appelliert, bei der Umstellung der Fahrbereitschaft des Deutschen Bundestages auf alternative Kraftstoffe auch Autogas zu berücksichtigen. Der DVFG reagierte in seinem Schreiben an Norbert Lammert auf Pressemitteilungen, die den Umstieg der Fahrbereitschaft des Parlamentes auf Erdgasfahrzeuge ankündigten. “Es liegt auf der Hand, dass unsere Abgeordneten mit Autogas auch jenen Alternativkraftstoff nutzen sollten, der sich bei den Verbrauchern in Deutschland auf breiter Front durchgesetzt hat”, so Rainer Scharr, Vorsitzender des DVFG. Er verwies darauf, dass zum Jahreswechsel in Deutschland über eine halbe Million Fahrzeuge mit dem Kraftstoff Autogas in Deutschland zugelassen waren. Nach den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes folgten die weiteren alternativen Antriebe wie Hybrid (85.575), Erdgas (79.065) und Elektro (12.156) mit weitem Abstand der Nr.1 Autogas. Scharr betonte die klima- und gesundheitspolitische Signalwirkung der Entscheidung der Bundestagsverwaltung für Autogas. Da Autogas CO2-reduziert und nahezu schadstofffrei verbrenne, leiste dieser Kraftstoff nicht nur zur Energiewende im Verkehr seinen Beitrag. Autogas unterstütze mit seinen drastisch niedrigeren Emissionswerten bei Feinstaub und Stickstoffdioxid nachhaltig die Ziele der Bundesregierung bei der Luftreinhaltung.

Quellenangabe: "obs/Deutscher Verband Flüssiggas e. V./© Marcito - Fotolia.com"

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Der auch als LPG bekannte Kraftstoff kann in Deutschland an über 6.800, europaweit an mehr als 40.000 Tankstellen getankt werden.

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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