Weinheim – Mehr als die Hälfte des fertigenden Mittelstandes hat In-Memory Computing Lösungen bereits im Einsatz, plant dies oder interessiert sich dafür. Dies zeigt der vor kurzem veröffentlichte “IT Innovation Readiness Index” des Marktforschungsinstituts Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Freudenberg IT.

Quellenangabe: "obs/Freudenberg IT"

Quellenangabe: “obs/Freudenberg IT”

“Vor dem Hintergrund zunehmender Internationalisierung und Globalisierung hängen fundierte Entscheidungen immer stärker von der schnellen Verfügbarkeit von Informationen ab, etwa zu Lagerbestand, Auftragssituation, Produktionsauslastung, Qualitätsniveau oder Absatzentwicklung”, erklärt PAC-Analystin Stefanie Naujoks. “Deshalb ist davon auszugehen, dass der Big-Data-Einsatz in der mittelständischen Fertigungsindustrie weiter zunehmen wird.”

“Mit In-Memory-Plattformen wie SAP HANA beschleunigen Unternehmen ihre Analysen, Geschäftsprozesse, Prognosen und die Auswertung von Meinungsbildern im Internet deutlich”, sagt Horst Reichardt, CEO von Freudenberg IT. “Als Vorreiter bei In-Memory Computing mit SAP HANA können wir mittelständischen Fertigungsunternehmen optimale Lösungen für die Nutzung von Informationen in nahezu Echtzeit bieten. Dabei passen wir diese individuell und auf Augenhöhe mit dem Kunden an.”

Die Ergebnisse

Gemäß der Studie nutzen schon 10 Prozent der fertigenden Unternehmen In-Memory Computing, 11 Prozent planen dies und 30 Prozent sind interessiert. Dies ergibt eine knappe Mehrheit, die dem Thema positiv gegenübersteht. Ein Drittel besitzt kein Interesse, der Rest macht keine Angabe.

Insbesondere die Non-Automotive-Unternehmen haben den größten Anteil an In-Memory Computing-Lösungen bereits im Einsatz. In Bezug auf geplante Projekte ist der Maschinen- und Anlagenbau im Vergleich zu Automotive und Sonstige Fertigung deutlich führend.

“Trotz dieses positiven Ergebnisses muss die Aufklärung zum Thema In-Memory Computing in Deutschland weiter intensiviert werden”, so Horst Reichardt. “SAP HANA stellt nämlich einen Paradigmenwechsel dar, welcher ein Umdenken in Unternehmen erfordert. Dieser Prozess sowie die daraus resultierenden Vorteile sind von Anbietern wie der FIT nachvollziehbar darzustellen. Aufgrund unserer Aktivitäten konnten wir bereits erste Kunden in den USA und China gewinnen. Der deutsche Markt zieht bekanntlich etwas nach, aber auch hier sind erste Erfolge zu verzeichnen, wie das große Interesse am Thema zeigt.”

Quelle: ots

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Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
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