Wer sein Abitur Zeugnis überreicht bekommt, kann sich glücklich schätzen, da er oder sie nie wieder zur Schule gehen muss. Aber ist wirklich jeder glücklich darüber, oder darf es doch noch ein Jahr länger sein?

Lieber in die Schule oder zur Arbeit?

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Ein Thema das oft diskutiert wird, ist ob man das Abitur nach 12 Jahren, oder doch erst nach 13 Jahren Schule bekommen soll. Die Diskussion ist berechtigt, da bei beiden Optionen Vor- und Nachteile vorhanden sind. Nützlicher für die Wirtschaft ist es, die Schüler nach 12 Jahren in die Arbeitswelt zu lassen und sie so früh wie möglich auf einen Bereich zu spezialisieren. Die meisten Schüler sagen zu Beginn, dass 12 Jahre mehr als genug sind. Das kann sich aber gegen Ende hin ändern, wenn sie merken, dass die Schulzeit doch gemütlicher war als zu arbeiten. Auf der anderen Seite steht dass das Weglassen der 13. Klasse mehr Stress in der Schule bedeutet, da der Inhalt dieses Schuljahres auf die anderen Schuljahre der Oberstufe verteilt werden muss. Die Schüler sind somit gezwungen, mehr Stoff in kürzerer Zeit aufzunehmen. Desweiteren haben viele Leute gerade mal die Volljährigkeit erreicht, wenn sie das Abi in der Tasche haben und sind einfach noch nicht so weit, in einer anderen Stadt zu wohnen und zu studieren. Zu welchem Ergebnis die Diskussion führt, werden wir bald sehen.

Die Schulzeit ist mit die beste Zeit und man erinnert sich gerne wieder an witzige Momente, Ausflüge und Personen. Deswegen ist es Tradition ein Abibuch zu erstellen, indem genau das drin ist. Unterschiedliche Formen, Designs und Ideen könnt ihr hier vergleichen.

Trotz der schönen Zeit mit den Freunden in der Schule, muss man zusehen, wie es nach dem Abitur weiter geht. Da man durch das Abitur die Hochschulreife erreicht hat, hat man die neben einer Berufsausbildung auch die Möglichkeit an einer Uni zu studieren. Das sollte man in Betracht ziehen, da man so später noch bessere Erfolgsaussichten hat, als nur mit dem Abitur. Um sich die Chancen für eine Zusage an einer Uni ausrechnen zu können, hilft ein Abirechner, um den Abschnitt berechnen zu können. Jedoch sollte man das anstreben, was man sein ganzes Berufsleben machen will und nicht was nützlicher für einen ist. Was sie für immer machen wollen, wissen die meisten noch nicht. Aus dem Grund gibt es Alternativen vor dem Karrierestart wie ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ), dass man nutzen kann, um ein fremdes Land kennen zu lernen. Oder man macht ein Praktikum, in dem man sich Einblicke in den Beruf verschaffen kann. Es gibt einige Möglichkeiten und jeder sollte etwas Passendes für sich finden.

Veröffentlicht von:

Despina Tagkalidou

Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.

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