Inzwischen ist jeder fünfte Patient an trockenen Augen erkrankt. Diese Fakten werden durch den Berufsverband der Augenärzte Deutschlands bekannt gegeben. Wie aber kommt es dazu, dass viele Menschen trockene Augen bekommen?

Die Antwort darauf lässt sich in unserem Verhalten gegenüber neuen Technologien finden. So verbringen wir heute viel mehr Zeit vor dem PC als früher. Durch das Internet wurde eine eigene interessante Welt geschaffen, von der wir niemals genug bekommen können. Es macht fast den Anschein als würden wir im Netz auch alles finden was wir brauchen.

Stundenlanges Arbeiten am PC macht trockene Augen. Exemplarisches Foto: Pixabay / Engin_Akyurt

Stundenlanges Arbeiten am PC macht trockene Augen. Exemplarisches Foto: Pixabay / Engin_Akyurt

Arbeit am PC macht trockene Augen

Darüber hinaus müssen wir auch sehr viel Zeit vor dem PC auf der Arbeit verbringen. Moderne Technologien und das Internet haben komplexe IT-Systeme hervorgebracht, die uns immer mehr an den Computer binden. Zusammengefasst ist es gar nicht mehr möglich ohne einen Computer zu arbeiten. Wir müssen also nach Lösungen suchen, um unsere Augen irgendwie feucht zu halten. Während wir am PC arbeiten oder ständig auf das Smartphone schauen, blinzeln wir seltener als bei anderen Tätigkeiten. Dies führt dazu, dass der Tränenfilm vermindert wird.

Auch Kontaktlinsenträger beschweren sich häufig darüber, dass ihre Augen ständig trocken sind. Die Kontaktlinsen hindern nämlich den Fluss sowie die Verteilung der Tränenflüssigkeit. Dadurch ist das Risiko einer Benetzungsstörung um ein Zwölffaches erhöht. Darüber hinaus können auch trockene Luft durch Heizungen und Klimaanlagen die Augen stören.

Weiterhin können ebenfalls Verletzungen und Entzündungen die Tränenmenge oder Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit beeinflussen.

Frauen, bei denen der Androgenspiegel absinkt, wie zum Beispiel während der Menopause oder durch die Einnahme der Antibabypille, leiden auch an trockenen Augen. Ein Mangel an männlichen Sexualhormonen kann eine Entzündung in der Tränendüse hervorrufen und eine Benetzungsstörung hervorrufen.

Wenn das Auge nicht genügend Benetzungsflüssigkeit hat, oder die Tränenflüssigkeit sich auf einmal anders zusammensetzt, dann kann der Tränenfilm ausreißen. Dadurch werden die Augen gegenüber der Umwelt überempfindlich. Die Flüssigkeitsbenetzung ist für das Auge sehr wichtig. Es versorgt das Auge mit lebenswichtigen Nährstoffen und Sauerstoff. Sollte der Feuchtigkeitsfilm beschädigt sein, so dringen mehrere Erreger ein und das Auto bekommt schneller Infektionen. Das Ausreißen des Tränenfilms kann weiterhin zur Austrocknung, Vernarbung und Eintrübung der Hornhaut führen. Es sollte dann nicht verwunderlich sein, dass die Sehleistung dadurch ungemein beeinträchtigt wird. Ocuvers.eu ist ein Anbieter, der Lösungen anbietet, um dem Austrocknen der Augen entgegenzuwirken.

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Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Gründer der Mittelstand-Nachrichten und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer. Er ist als Journalist Mitglied im DPV Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V. / Mitgliedsnummer: DE-537932-001 / Int. Press-Card: 613159-537932-002. Er ist unter redaktion@mittelstand-nachrichten.de in der Redaktion erreichbar.

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