Gesundheit

Hilfreiche Tipps gegen Rückenschmerzen – so lassen sich die Beschwerden lindern

Ob falsche Bewegungen, Verspannungen, Überlastungen oder sogar Stress: Rückenschmerzen können durch unterschiedliche Faktoren entstehen und schränken den Alltag enorm ein. Die Folgen reichen von einer geringen Leistungsfähigkeit in der Freizeit bis hin zur häufigen Arbeitsunfähigkeit. Doch in vielen Fällen lassen sich die Rückenbeschwerden mit einfachen Tipps schnell lindern und behandeln.

Rückenleiden mit Bewegung und Übungen verbessern

Laut DAK-Gesundheitsreport 2018 sind drei von vier Berufstätigen mindestens einmal im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen krankgeschrieben. Jeder siebte ist sogar von langanhaltenden oder chronischen Rückenschmerzen betroffen. Oftmals lassen sich Rückenschmerzen bereits mit Bewegung und Sport lindern. So gibt es verschiedene Übungen, mit denen sich die Rückenmuskulatur stärken und stabilisieren lässt. Gleichzeitig können Fitnesstrainings durch Auflockerung der Muskulatur auch Verspannungen lösen und akute Schmerzen abklingen lassen. Auch zur Vorbeugung sollte auf genügend Bewegung im Alltag geachtet werden: beispielsweise die Treppe statt des Aufzugs zu nehmen, eine Haltestelle früher aus dem Bus auszusteigen oder kleine Einkäufe zu Fuß zu erledigen. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, spielt auch die richtige Haltung eine große Rolle: Besonders beim Sitzen sollte der Nacken gerade gestreckt und die Schulter nach hinten geführt sein. Vor allem ist allerdings wichtig, dass man nicht eine bestimmte Körperhaltung beibehält, sondern auch im Sitzen in Bewegung ist.

Rückenbeschwerden im Schlaf den Kampf ansagen

Unter Rückenschmerzen leidet mittlerweile jeder 7. Mensch.
Bild von Gundula Vogel auf Pixabay

Oftmals treten Rückenbeschwerden auch nachts auf und sorgen für ein unschönes Erwachen am nächsten Morgen. Zu den Ursachen gehören eine falsche Schlafposition, Hohlkreuz sowie auch eine unpassende Matratze und ein durchhängender Lattenrost. Die Beschwerden reichen von schmerzhaften Druckstellen am Körper über eine verspannte Muskulatur bis hin zu Bandscheibenproblemen. Eine gute Unterstützung für den Rücken bieten Wassermatratzen: Diese passen sich der Körperform optimal an und verhindern unangenehme Druckstellen. Wasserbetten verfügen zudem über eine integrierte Heizung, die das Wasser angenehm erwärmt und damit die Muskulatur auflockert und entspannt.

Wärme und Massagen helfen gegen Rückenschmerzen

Ein weiteres Hilfsmittel gegen Rückenschmerzen ist die Anwendung von Wärme: Sie löst Verspannungen und regt die Durchblutung wieder an. Wärme lässt sich in Form von klassischen Kirschkernkissen, Wärmecremes und –salben oder auch Wärmepflaster zuführen. Daneben können Rückenbeschwerden auch mit Hilfe einer Kältetherapie gelindert werden. Hierfür eignen sich ein Kühlpack oder Eiswürfel aus dem Gefrierschrank gut, die in einem Handtuch oder Waschlappen eingewickelt auf die schmerzende Stelle gelegt werden. Die Kälte verringert die Durchblutung und hat eine betäubende Wirkung, dient also in erster Linie einer Reduzierung des Schmerzempfindens. Neben einer Wärme- und Kältetherapie können auch Massagen wirksam gegen Rückenleiden sein: Sie lockern die Muskulatur auf, regen die Durchblutung an und lösen Verspannungen sowie Verhärtungen. Gleichzeitig lindern viele Massageformen den Schmerz bereits bei der ersten Behandlung.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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