Finanzen

Verdienen Ihre Mitarbeiter genug?

Gehaltsatlas 2015 – Was die Konkurrenz Fachkräften zahlt

Das Unternehmen Compensation Partner hat auch im Jahr 2015 wieder eine Studie durchgeführt, die deutschlandweit nach Städten und Bundesländern die Verteilung von Lohnhöhen abbildet. Aus dem „Gehaltsatlas 2015“ ist ersichtlich, dass in Deutschland nach wie vor merkliche Lohndifferenzen, auch zwischen alten und neuen Bundesländern, existieren. Als besonders arbeitnehmerfreundlich hinsichtlich der durchschnittlich ausgezahlten Löhne schnitten die Städte München, Stuttgart und Düsseldorf ab. Sie lagen bis zu 20 % über dem deutschlandweiten Durchschnitt. Weit abgeschlagen sind dagegen Erfurt, Magdeburg und Schwerin, wo das durchschnittliche Gehalt sich um bis zu 26 % unter dem bundesweiten Mittel befindet.

Für Unternehmen bedeutet dies, vor allem auch im Hinblick auf das existente Ost-West-Gefälle hinsichtlich der realen Löhne, dass es zur Abwanderung hochqualifizierter Mitarbeiter an besser bezahlte Standorte und damit einhergehend zur weiteren wirtschaftlichen Schwächung ihrer Region kommen kann – eine Situation, die vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels auch langfristig verheerende Folgen haben kann. Eine Möglichkeit, um diesem sozialen wie ökonomischen Verlust entgegenzuwirken, ist die Schaffung von direkt auf die Mitarbeiter ausgerichteten Anreizen. Damit durch Gehaltserhöhung jedoch keine Verluste in Form von Steuern für Mitarbeiter wie auch Arbeitgeber entstehen, sollten steuerfreie Gehaltsextras von beiden Seiten in Erwägung gezogen werden. So werden zum einen für die Belegschaft finanzielle Mehrwerte geschaffen und zum anderen wird das Betriebsklima gestärkt.

Mehr Netto vom Brutto

Konkret bedeuten diese alternativen Gehaltserhöhungen etwa die Bezuschussung der Mitarbeiterverpflegung mit über 1.300 Euro, die Übernahme von Sachleistungen im Wert von monatlich bis zu 44 Euro oder auch Sachzuwendungen für persönliche Anlässe wie etwa Geburtstag, Hochzeit oder Firmenjubliäum mit dreimal 60 Euro im Jahr. Über das Jahr verteilt ergibt sich somit für jeden Mitarbeiter ein nicht zu versteuernder Mehrertrag zum eigentlichen Nettogehalt von über 2.000 Euro. Für Arbeitgeber besonders lohnenswert sind dabei steuerfreie Sachleistungen sowie obergrenzenfreie Kinderbetreuungszuschüsse.

Eine Unterstützung auf diesem Weg hin zu einem gestärkten Betriebsklima bietet der Benefits Pass von SODEXO. Er ermöglicht die Weitergabe von steuerfreien Zuschüssen direkt an die Mitarbeiter eines Unternehmens. So können, übersichtlich und zentral verwaltbar, Nettolöhne erhöht und Steuern gespart werden. Mit ihm lassen sich nicht nur die tägliche Verpflegung von Mitarbeitern, sondern ebenfalls die Zuwendungen im Rahmen persönlicher Anlässe oder monatlicher Sachleistungen realisieren. Als besonders flexibel und anwendungsorientiert erweist sich der Benefits Pass vor allem auch durch eine hohe Anzahl an Kooperationspartnern und damit einhergehend eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Auf diese Weise lassen sich hochqualifizierte Arbeitnehmer stärker an ihren Standort binden, und das Betriebsklima wird gefördert und gestärkt.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected]
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