Im Gegensatz zur Hausbank vergeben die Online-Kreditgeber meist Kredite zu besseren Konditionen. Der Grund hierfür ist, dass das Internet einen preiswerten Vertrieb ermöglicht, da Kosten für Personal und Miete entfallen. Die Zinsen sind dadurch in der Regel deutlich niedriger als bei den Filialbanken. Wer nach einem günstigen Kredit sucht, sollte daher im Internet schauen. Doch worauf gilt es bei der Auswahl zu achten? Mit dieser Frage beschäftigt sich der folgende Ratgeber.

Onlinekredit – auf die Zinsen achten

Foto: Bildarchiv ARKM

Ein günstiger Onlinekredit kann dabei helfen, finanzielle Engpässe zu überbrücken oder sich lang gehegte Wünsche wie ein neues Auto oder eine Urlaubsreise zu erfüllen. Es gibt natürlich viele weitere Gründe für die Aufnahme eines Darlehens. Doch ganz gleich, wofür das Geld verwendet wird, der Kredit sollte mit guten Konditionen punkten. Der größte Vorteil der Darlehen im Internet liegt darin, dass die zahlreichen Angebote schnell und einfach miteinander verglichen werden können. Die Zinsen sind meist günstiger als bei den Krediten der Filialbanken. Die Gründe: Die Kreditgeber verzichten auf eine persönliche Beratung, sparen Personal- und Mietkosten. Es ist daher längst nicht mehr sinnvoll, sich auf die Hausbank zu beschränken. Das Angebot der Bank of Scotland ist ein online Ratenkredit mit guten Konditionen. Die Zinsen sind niedrig, die Auszahlung erfolgt nach der Bewilligung innerhalb von 48 Stunden und es gibt keine versteckten Gebühren. Zudem sind eine freie Verwendung des Kreditbetrags und kostenlose Sondertilgungen möglich.

Worauf sollte bei der Auswahl des Kredits weiterhin geachtet werden?

Experten warnen vor Anbietern, die mit allzu verlockenden Konditionen werben, beispielsweise Kredite ohne Bonitätsprüfung. Meist spezialisieren sich diese Anbieter auf Menschen, die bei normalen Banken aufgrund ihrer schlechten Bonität kein Darlehen mehr erhalten. In den meisten Fällen handelt es sich um teure Lockangebote, die dem Kreditnehmer letztendlich Geld kosten. Zur Auszahlung der Kreditsumme kommt es in den meisten Fällen nicht. Von Krediten, bei denen für die Prüfung Gebühren verlangt werden, sollte ebenso Abstand gehalten werden. Auch hier handelt es sich um unseriöse Anbieter. Beim Vergleich der Zinsen ist es wichtig, den Effektivzins zu berücksichtigen, denn dieser enthält alle Kosten eines Kredits. Ist der optimale Kredit gefunden, sollte das Kleingedruckte gelesen werden, denn das vermeintlich günstigste Darlehen stellt sich manchmal durch versteckte Kosten als teuer heraus. Auch in den Kreditbedingungen gibt es teilweise große Unterschiede, die beachtet werden sollten. Nicht jede Bank bietet ihren Kunden zum Beispiel die Möglichkeit, kostenlose Sondertilgungen zu überweisen und somit den Kredit schneller zurückzuzahlen und hierbei Zinsen zu sparen.

Zusammenfassung

Niemand würde wahrscheinlich das erstbeste Auto kaufen. Das Gleiche gilt für den Abschluss eines Kreditvertrags. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Zinsen niedrig sind. Durch einen günstigen Kredit können Kreditnehmer während der Vertragslaufzeit viel Geld sparen. Bei der Aufnahme eines Darlehens sollte in erster Linie der Effektiv- und nicht der Sollzins berücksichtigt werden. In der Werbung wird gern mit dem Sollzins geworben, denn er ist viel niedriger als der effektive Jahreszins. Doch er beschreibt nicht die Zinsen, die tatsächlich auf den Kreditnehmer zukommen. Die Gesamtkosten verdeutlicht der Effektivzins. Er ist daher ein wichtiges Kriterium beim Kreditvergleich. Neben den Zinsen spielen auch weitere Konditionen wie kostenfreie Sondertilgung eine Rolle.

ANZEIGE:

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Mittelstand-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über Tourismus, Familienunternehmen, Gesundheitsthemen, sowie Innovationen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@mittelstand-nachrichten.de
Veröffentlicht am: