Pevestorf/Wien – Bei der Finanzierung der Voelkel GmbH hat der Spezialist Finnest einen neuen Rekord für die Online-Finanzierung eines Unternehmens aus dem deutschen Mittelstand aufgestellt: Innerhalb von acht Wochen haben Anleger auf Finnest.com dem bekannten Biosäfte-Produzenten Voelkel GmbH insgesamt fast 2 Millionen Euro an Mezzaninekapital angeboten. Davon nahm die Firma rund 1,5 Millionen Euro zu einer jährlichen Fixverzinsung von 4 Prozent an. „Die Bestmarke belegt eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an dieser neuen Art der Finanzierung auch im etablierten Mittelstand ist“, erklärt Joerg Bartussek, COO von Finnest.com. „Online-Finanzierungen sind nicht mehr nur für Start-ups eine attraktive Option. Immer mehr große, namhafte Unternehmen nutzen diese Ergänzung zum herkömmlichen Bankkredit“, berichtet der Finnest-Mitgründer. Die große Nachfrage wie beim jüngsten Projekt Voelkel verwundere insofern auch nicht, als es sich für alle Beteiligten um eine Win-win-Situation handele: „Das jeweilige Unternehmen stärkt mit Hilfe von Finnest seine Bilanzstruktur und wird für seine langjährigen Hausbanken ein noch attraktiverer Partner. Die Investoren wiederum erhalten äußerst attraktive Renditen – eine tolle Alternative zu Sparbuch, Gold & Co., gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Niedrigstzinsen“, so Bartussek weiter.

Mit ihrem Engagement in Voelkel investieren die Anleger in den klaren Marktführer für Getränke im Biofachhandel, der – bereits in 3. Generation geführt – in 30 Märkten bei „sehr guter Bonität“ Umsatzerlöse von rund 60 Millionen Euro erzielt und über die letzten fünf Jahre ein Umsatzwachstum von rund 40 Prozent erwirtschaftete. Etwa drei Viertel der Investments kamen von Anlegern aus Deutschland, der Rest aus Österreich und der Schweiz.

Dass die Anlagemöglichkeit auf Finnest dem Bookbuilding-Mechanismus klassischer Unternehmensanleihen ähnelt, ist kein Zufall: Finnest-CEO Günther Lindenlaub war früher als Raiffeisenbank-Manager in führender Rolle an einigen der größten Unternehmensanleihen Österreichs beteiligt. Auf Finnest.com schlägt jeder Anleger die Höhe der Verzinsung für sein Engagement selbst vor – ob es tatsächlich zum Zuschlag kommt, entscheidet das Unternehmen, das nur die attraktivsten Investment-Angebote auswählt. Bei Voelkel hatten potenzielle Investoren die Wahl zwischen drei und fünf Prozent jährlicher Verzinsung. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre.

Mit seinem einzigartigen Modell, welches über eine „Reverse Blind Auction“ Elemente klassischer Unternehmensfinanzierung mit Marketingeffekten und Treueprogrammen aus der Crowd verbindet, adressiert Finnest.com gezielt und ausschließlich die profitabelsten und bonitätsstarken Mittelständler mit langjährig etabliertem Geschäftsmodell. Konsequenterweise übertreffen die Projektsummen und Einlagen auf Finnest die anderer Finanzierungs-Plattformen um ein Vielfaches: „Das durchschnittliche Einzelinvestment liegt bei uns derzeit bei rund 7.000 Euro. Und die durchschnittlichen Projektvolumina werden bald die Eine-Million-Euro-Grenze überschreiten“, erklärt Joerg Bartussek.

Quelle: Finnest GmbH/newskontor GmbH

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Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou
Despina Tagkalidou ist Mitglied in der MiNa-Redaktion und schreibt über Wirtschaftsverbände, Macher im Mittelstand, Produkte + Dienstleistungen, Digitale Wirtschaft und Familienunternehmer.
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